35. Adventsmarkt der Kolpingsfamilie Schladen

© Fotos und Bericht von Helmut Hohaus
Zu einem Besuchermagnet hat sich auch in diesem Jahr der 35. Adventsmarkt der Kolpingsfamilie am ersten Advent entwickelt. Etwa 350 Gäste von beiden Konfessionen kamen, trotz heftiger Sturmböen, zu dieser Traditionsveranstaltung auf dem Weinberg direkt neben der katholischen Kirche.

Ein leckerer Duft von Gebratenem und Gekochtem kam allen Besuchern schon am Eingang entgegen.

Bratwurst, Pommes, Creps, Kartoffelpuffer, Schnitzel mit Pilzen waren im Angebot. Aber das Deftigste gab es im Pfarrheim: Grünkohl satt mit Bregenwurst, Kassler, Bauchfleisch und Kartoffeln. Alles wurde in der Küche des Pfarrheimes gekocht, über 200 Portionen wurden von den fleißigen Helfern während der Mittagszeit verarbeitet. Frisch zubereitete Forellen verkaufte ein Kolpingsmitglied, diese wurden zuerst eine Stunde im Feuer und anschließend für eine halbe Stunde im Rauch gegart. Als fleißiger Helfer beteiligte sich auch der Nachwuchs, Niklas (9) half mit beim Forellenverkauf. In der schmucken „Bäckerstube“ waren Eva Heuer, Edda Schmidt und Rudolf Hattwig den ganzen Tag als Weihnachtsbäcker aktiv. Die Besucher konnten zuschauen wie der Mürbeteig für die etwa 100 Keksbeutel vor Ort selbst hergestellt wurde. Etwa 15 Kilogramm Mehl, 100 Eier und Zucker wurden am Tag verarbeitet. Außerdem gehörte weißer und brauner Trüffel zum Verkaufsangebot in der Bäckerstube.

Der Glühweinstand war den ganzen Tag immer gut belagert.

In der Stöberstube im Pfarrheim gab es Geschenke, persönliche, Überraschungen und kleine Präsente als Dankeschön für Weihnachten zu erwerben. Am späten Nachmittag gab es noch ein reichhaltiges Kuchenbuffet, hier war der Zuspruch so groß, dass nicht alle Sitzplätze ausreichten. In den bisherigen 35 Veranstaltungen konnten schon über 50. 000 Euro an das Internationale Kopingshilfswerk überwiesen werden, so der Kassenwart der Kolpingsfamilie Dennis Tewes. Das Geld wurde im Nordosten von Brasilien für den Bau von Zisternen, Wasserpumpen und für Solarwasserbrunnen verwendet. „Angefangen haben wir einmal mit einem Tapeziertisch als Verkaufsstand in der Bahnhofstraße und nach einigen Jahren sind wir an den heutigen Veranstaltungsort gegangen“, erinnert sich Norbert Baumgart der früher Vorsitzender der damaligen Kolpingsfamilie war. Der Abschluss bildete eine ökumenische Andacht in der katholischen Kirche, gestaltet von Pfarrerin Sonja Achak und Pfarrer Dirk Jenssen.

















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