Beisetzung von Pfarrer Egon Borm
am 8. Juli 2011


© Fotos und Text von Helmut Hohaus
Am Freitag, 8. Juli, fand das Requiem für Pfarrer Franz Borm in der Pfarrkirche Liebfrauen in Bad Harzburg statt. Weihbischof Dr. Nicolaus Schwertfeger und 22 Geistliche wohnten dem Requiem bei und Pfarrer i.R. Peter Herbst aus Liebenburg hielt die Predigt. Pfarrer Franz Borm war am 30. Juni 2011 plötzlich in Bad Harzburg verstorben.

Ein kurzer Lebenslauf von verstorbenen Pfarrer Franz Borm:

Vertrieben aus seiner Heimat kam Egon Borm 1944 mit seiner Familie über Sachsen nach Lödingsen bei Northeim und schließlich nach Rottenburg am Neckar. Nach dem Abitur in Rüthen/Möhne 1959 studierte er Theologie in Königstein und Tübingen und wurde 1963 Priesteramtskandidat im Bistum Hildesheim. Als Kaplan war er tätig in Hannover, St. Joseph, Wolfenbüttel, St. Petrus und Hannoversch-Münden, St. Elisabeth. 1973 wurde er zum Pfarrer in Achim, St. Matthias, ernannt. Am dortigen Standort der Bundeswehr nahm er die Aufgaben des Standortpfarrers im Nebenamt wahr. Seine nächste Pfarrstelle führte ihn 1984 nach Hildesheim in die Gemeinde St. Johannes. Von 1989 an übernahm er zusätzlich die Pfarrei in Bavenstedt, Unbefleckte Empfängnis Marien. Schließlich wechselte er 1996 nach Gifhorn in die Pfarrei St. Bernward. Als 2004 die Gifhorner Gemeinden St. Altfried und St. Bernward sowie St. Andreas in Meine als eine Pfarrgemeinde neu errichtet wurden, blieb er dort als Pfarrvikar und schließlich als Pfarrverwalter. Mit Erreichen seines Ruhestandes zog er 2006 in das Pfarrhaus der Gemeinde Liebfrauen in Bad Harzburg, wo er regelmäßig Gottesdienste feierte und als Seelsorger sich gern einbinden ließ. Ein besonderes Anliegen war Egon Borm der Blick auf die Weltkirche. Gemeinsam mit den Gemeinden hat er Kontakt nach Lateinamerika gepflegt, besonders nach Brasilien. Zu seinem Leben gehörte seine künstlerische Begabung, die Fähigkeit Eindrücke von Landschaften, Orten und Menschen malerisch widerzugeben.

Wir danken Pfarrer Borm für seine treuen Dienste und sein überzeugendes Glaubenszeugnis und bitten Gott, dass er ihn in Seinem Licht und Seiner Liebe Geborgenheit schenkt.

Angereist waren auch Abordnungen aus den ehemaligen Pfarreien vom Verstorbenen aus Achim und Gifhorn. Der Kirchenchor der Liebfrauengemeinde begleitete das Requiem mit einigen Liederbeiträgen.

Anschließend fand auf dem katholischen Friedhof in Vienenburg unter großer Anteilnahme die Beisetzung statt. Pfarrer Borm fand seine Ruhestätte in der Reihe der Priestergräber, neben Pfarrer Ulrich Vöcking.

Text und Fotos: Helmut Hohaus







































































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