Die Geschichte des Kirchortes St. Benno

1965 wurde die St. Benno-Kirche durch Nuntius Bafile konsekriert. Die seit 1960 bestehende Gemeinde feierte die Gottesdienste bis zur Fertigstellung der Kirche in der Aula der Georgenbergschule - oftmals waren so viele Gläubige da, dass die Aula gar nicht ausreichte, und die Menschen bis zum Fuß der Treppe "Schlange" standen.

Die große, nach Westen hin orientierte Kirche gehört zum Typus der sogenannten "Gemeindekirchen mit zentriertem Rundriss".

Der Baukörper umfasst das breite Hauptschiff, ein im vorderen Bereich der Südseite angefügtes Seitenschiff, eine Marienkapelle an der Südostseite, zwei Nischen für Beichtstühle an der Nordseite, außerdem schließen sich an der Nordwestseite Sakristei und Nebenräume an. Das Innere der Kirche wird durch den eindrucksvollen Wechsel von geschlossenen Wandflächen (Ziegelmauerwerk) und großen Fensterflächen bestimmt.

Das feste Kircheninventar (Altar, Tabernakel mit Baldachin, Ambo, Ewige Lampe, Altar- und Tabernakelleuchter, Kredenztisch, Taufbecken, das Kreuz im Altarraum, die Fenster im Kirchenschiff, Apostelleuchter, Weihwasserschalen) wurde 1965 nach Plänen des Künstlers Wilhelm Keudel, Salzgitter-Schäferstuhl, ausgeführt, als künstlerische Materialien wurden heller Marmor, Bronze mit Ausschmelzungen, Email, Halbedelsteine und Erze aus dem Harz verwendet. Die Marienkapelle erhielt im Jahr 2001 eine neue Verglasung mit figürlichen Darstellungen, die von Claus Kilian entworfen wurden.

Besondere Erwähnung verdient die Ende des 16. Jahrhunderts entstandene Pieta, eine süddeutsche Arbeit, die von Pfarrer Bürig im Kunsthandel erworben werden konnte, außerdem das großformatige Benno-Reliquiar mit reichen Emailarbeiten, das die Kevelaer Goldschmiedewerkstatt Wilhelm Polders 1965 ausführte.

Schließlich ist auf die vielteilige Weihnachtskrippe hinzuweisen, deren Figuren in den Jahren 1991-1999 von einem Gemeindemitglied (Michael Rösch) geschnitzt wurden. Die zugehörigen Gestalten eines Bergmannes und eines Ziegenhirten in Harzer Tracht verleihen der Szenerie einen typischenlokalen Charakter.

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