30. Dezember 2017

Anfang und Ende auf Seinen Spuren!

In seinem Wort zum Jahreswechsel macht sich Pater Cyriac Chandrankunnel Gedanken über das, was war, und über das, was vor uns liegt.

Nur noch ein Tag oder wenige Stunden trennen uns von dem Schritt über die Schwelle des neuen Jahres. Dieser Übergang hat jedes Mal etwas Magisches an sich. Am Ende eines Jahres wissen wir, was in den vergangenen 12 Monaten gewesen ist. Es tut immer gut, noch einmal zurückzuschauen. Manches Ereignis, das zunächst belastend erschien, stellt sich erst im Nachhinein als wichtig und positiv heraus.

Es ist die Zeit die Altlasten zu entsorgen. Entlaste dich von allem Negativen des letzten Jahres, sodass du möglichst unbelastet das neue Jahr beginnen kannst. Das Wort Gottes gibt uns hier Mut und Orientierung auf diesen Wendepunkt. " Und doch vergisst Gott nicht einen von uns. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht!" (Lk 12,6-7)

Wir betreten mit dem neuen Jahr eine Zeit, eine Epoche, 365 unverbrauchte Tage liegen nun vor uns. Wir können entscheiden, ob wir durch dieses Jahr geschoben werden oder ob wir selber die Richtung bestimmen. Jetzt liegt vor uns dunkler Ungewissheit. Und jede Ungewissheit birgt eine Unruhe, vielleicht sogar ein wenig Angst in sich. Aber die Finsternis und das Dunkel haben nicht das letzte Wort in unserer friedlosen Welt. Wir wissen in unserem Glauben, dass Gott bei uns ist. Für uns alle gilt diese wunderbare Verheißung Jesu: "Habt Mut, seid gewiss, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt". (Mt 28,20) Deshalb, bevor wir in das neue Jahr 2018 eintreten, wäre es besser, vor Gott einen Augenblick innezuhalten. Vertraue auf Gottes Nähe und Hilfe. Dankbar wollen wir zurückblicken, mutig vorwärts und gläubig aufwärts schauen und unser Leben mit all dem, was es erfüllt, Gottes liebenden und barmherzigen Händen anvertrauen. Er lehrt uns, dass wir ihm vertrauen können und wir anderen vertrauen sollen.

Das neue Jahr schenkt uns einen neuen Anfang. Wie oft spürt man diesen Wunsch in seinem Herzen! Wir haben uns gebunden an diese oder jene Verhaltensweisen, Gewohnheiten oder Leidenschaften. Wir spüren, dass wir beladen sind, nicht nur durch Arbeit und Sorge, sondern auch durch Versagen und Schuld. "Ach, könnte man doch noch einmal von vorne anfangen! Ein neues Leben beginnen! Wie vieles würde man anders, besser machen!" So denken wir zuweilen. Ja, wir können es: einen neuen Anfang wagen. Das neue Jahr sagt uns, dass jeder Jahreswechsel auch einen neuen Anfang schenkt.

Gott möge uns im neuen Jahr mit seinem Segen begleiten und uns immer wieder auf die Spuren Gottes zustoßen. Das wünsche ich mir und euch von Herzen!

Pater Cyriac Chandrankunnel MST


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