24. Juni 2018

Eine Schifffahrt die ist lustig ...

Kolpingfamilie besucht Magdeburg

J. Raders und M.K.H. Röckelein - Jürgen hat wieder einmal unsere alljährliche Ausflugsfahrt generalstabsmäßig organisiert. Danke dafür, lieber Jürgen!

Pünktlich um 8.00 Uhr fuhren 30 Kolpingschwestern und -brüder am 20. Juni 2018 mit dem Bus nach Magdeburg. Pünktlich um 10.00 Uhr in Magdeburg angekommen, teilten wir uns auf:

Der größere Teil von uns, 22 kulturell interessierte Kolpingler, begab sich auf einen kleinen Stadtrundgang. Er besichtigte das sehenswerte Hundertwasser Architekturprojekt, die „Grüne Zitadelle“ von Magdeburg. Fertiggestellt wurde es 2005. Es handelt sich dabei um das letzte Architekturprojekt an dem Hundertwasser vor seinem Tod gearbeitet hat. Dann folgte ein Rundgang durch den Dom. Das Wahrzeichen der Stadt ist der erste gotische Bau einer Kathedrale nördlich der Alpen. Im Inneren dieses faszinierenden Bauwerkes sahen wir eine unglaubliche Vielfalt an originalen Ausstellungstücken, z. B. die Grablege Kaiser Otto I., Romanische Bronzegrabplatten und frühgotische Sandsteinskulpturen, wie die klugen und törichten Jungfrauen. Bevor es auf das Schiff ging, blieb auch noch Zeit, das eine oder andere Einkaufszentrum zu bestaunen.

Der kleinere Teil von uns, 8 technisch interessierte Kolpingler, begab sich zur gleichen Zeit mit dem Bus zum Wasserstraßenkreuz Magdeburg. Ein Verwandter von Emil präsentierte uns zwei dieser imposanten Bauwerke:

Sparschleuse Rothensee: Die Schleuse verbindet seit 2001 den Mittellandkanal mit den Magdeburger Häfen und der Elbe. Um den Wasserverbrauch und damit die Kosten für das Zurückpumpen des Betriebswassers zu minimieren, ist die Schleuse als Sparschleuse konzipiert worden. Die dafür erforderlichen 3 Sparbecken befinden sich direkt, treppenförmig angeordnet, neben der Schleuse. Auf dem Steuerstand (Foto) für das gesamte Wasserkreuz befindet sich auch eine Aussichtsplattform für den Besucherverkehr.

Schiffshebewerk Rothensee: 1938 ging das Schiffshebewerk in Betrieb. Vor Inbetriebnahme der Sparschleuse Rothensee übernahm ausschließlich das Schiffshebewerk die Verbindung mit den Magdeburger Häfen und der Elbe. Seit 2013 wird das Hebewerk von der Stadt Magdeburg ausschließlich, auch unter historischen Aspekten, für Freizeitschiffer betrieben. Schade, dass diese bewundernswerte Technologie, bei so geringem Strom- und Wasserverbrauch, neuerlich nicht mehr gebaut wird. 

Um 13.00 Uhr trafen sich beide Gruppen pünktlich am Anleger Petriförder, um gemeinsam die 4-stündige Wasserstraßenkreuzfahrt mit der „Stadt Wolfsburg“ auf der Elbe über Hohenwarthe zur Schleuse Niegripp, Elbe-Havel-Kanal, Doppelsparschleuse Hohenwarthe, Mittellandkanal mit Trogbrückenüberfahrt, Schiffshebewerk Rothensee, Elbe-Abstiegs-Kanal mit Hafenschleuse und Fahrt auf der Elbe zurück zum Anleger Petriförder anzutreten.

Es war wieder einmal ein wunderschöner Ausflug bei traumhaftem Wetter. Wir freuen uns alle auf die nächste Schifffahrt. Mal wieder auf der Weser?


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