11. Mai 2018

Kopf hoch!

Zwei Minuten in den Himmel schauen - das kann viel zu lang sein oder auch viel zu kurz.

Von Marco Koch - Das war knapp! Aber irgendwie auch beeindruckend! Kurz vor dem Ökumenischen Himmelfahrtsgottesdienst im Annengarten zogen die Wolken des angekündigten Unwetters auf. Der Gottesdienst wurde von einigen Tröpfchen begleitet, auch Wurst und Kartoffelsalat schmeckten noch - aber kurz darauf öffnete der Himmel seine Schleusen: Windböen, Regen, Hagel und ein heftiges Gewitter zogen über Goslar hinweg. Da war etwas in Bewegung gekommen.

Während des Gottesdienstes waren die Mitfeiernden eingeladen, zwei Minuten in den Himmel zu schauen - so, wie es die Apostel auch gemacht hatten, die unverwandt zum Himmel emporschauten, als Jesus vor ihren Augen emporgehoben wurde. "Und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken." (Apg 1,9f EU)

Anschließend standen im Annengarten zwar nicht zwei Männer in weißen Gewändern, die fragten, warum alle in den Himmel geschaut hätten, aber die Teilnehmenden waren gebeten, einmal in sich hineinzuhören, wie es sich angefühlt hat, so unverwandt in den Himmel zu schauen. In kleinen Murmelgruppen konnte sich anschließend über die Erfahrungen ausgetauscht werden. In vier kleinen Statements stellten die Pastoren Ulrich Müller-Pontow und Andreas Jensen, Pastorin Reumke und Gemeindereferent Marco Koch ihre Gedanken vor, die von "Das war mir viel zu lang" bis "Ich hätte noch länger in den Himmel schauen können" reichten.

Zu lang war der Gottesdienst insgesamt jedenfalls nicht, denn im Anschluss blieben noch viele zum Imbiss und zum Gespräch im wunderschönen Annengarten - solange, bis man doch gehen musste, um dem Unwetter zu entgehen.


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