06. August 2018

Mit Gott in unseren Herzen

Nach aufregenden und heißen Tagen in Rom sind die 16 Wallfahrer zurück im Nordharz. Ein begeisterter und begeisternder Erfahrungsbericht erzählt von den Tagen in der "Ewigen Stadt".

Von Emily Jaschik - Gerade sitzen wir im Bus auf dem Weg zurück nach Hause. Mit einem Lächeln können wir auf eine wunderschöne Zeit, die dann doch viel zu schnell vorbeiging, zurückschauen.

Am Sonntag, den 29. Juli kamen wir am Nachmittag an, feierten Gottesdienst und aßen Abendbrot. Am Abend machten wir Frascati unsicher, eine Stadt in der Nähe unseres Hotels. Es war ein anstrengender Weg, welcher dann aber mit leckerem italienischem Eis, strahlenden Gesichtern und tollen Fotos vergütet wurde.

In den darauffolgenden Tagen erkundeten wir Rom und überall trafen wir auf Jugendliche, die wie wir Ministranten sind und der Einladung des Papstes nach Rom gefolgt sind. Diese Art von Begegnung ist unvergesslich. Man trifft auf Menschen und hat mit jedem etwas gemeinsam, nämlich den Glauben an Gott. Jedes Bistum hatte sein eigenes "Tuch" und sie wurden fleißig untereinander getauscht. Auch so kam man miteinander ins Gespräch. Wir sahen schöne Seiten von Rom, aber das heiße Wetter machte es manchmal wirklich schwierig durchzuhalten.

Am Dienstag stand die Audienz beim Papst an. Tausende und aber tausende Jugendlicher versammelten sich vor den Zäunen und warteten auf den Einlass. Dies war einer der nervenaufreibendsten und anstrengendsten Sachen in unserem bisherigen Leben, aber auch einer der schönsten. Der Moment als der Papst eintraf ist unbeschreiblich gewesen. Er bleibt definitiv in all unseren Herzen. Die Sonne ging unter und wir sangen Lieder in verschiedenen Sprachen.

Das Besondere an dieser Fahrt sind die Begegnungen im und durch den Glauben. Es ist das Gefühl, dass man nicht allein damit ist. Diese Gewissheit gibt Kraft und Halt. Ob es in der Metro oder auf den Straßen Roms war, überall sangen Gruppen Lieder und ihre freudigen Parolen. Andere stimmen ein und lachte zusammen. Eins ist klar, langweilig wurde es nie!

Zwischendurch durften wir erstaunliche Bauwerke und vor allem Kirchen bewundern wie das Colosseum und St. Paul vor den Mauern. In Rom gab es an jeder Ecke etwas zu sehen. Auch die Freizeit tat gut, um die Vielfalt Roms zu genießen. Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Fahrt sehr lohnenswert und schön war und die lange Busfahrt wert ist!

Nun starten wir gestärkt mit Gott in unseren Herzen und schönen Erinnerungen in die Schule, Studium, Arbeit oder in ein anderes Abenteuer. Wir freuen uns auf die hoffentlich nächste Fahrt nach Rom in vier Jahren.

Einige Fotos von der Romwallfahrt der Ministranten können Sie sich hier anschauen.


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