01. April 2018

Ostern: Er lebt!

Zu Ostern feiern wir das Leben Jesu - gegen alle Erwartungen. Davon ist Pfarrer Dirk Jenssen überzeugt.

Kein Mensch weiß, was Maria von Magdala zwischen Karfreitag und dem Ostermorgen erlebt haben muss. Es muss ihr so erschienen sein, als ob der Tod das letzte Wort haben müsste. Schon immer haben es die Mächtigen geschafft, die Unliebsamen aus dem Weg zu räumen. So dachte Maria, zusammen mit den anderen Frauen, sicher auch, dass sie es wieder geschafft hatten, eben den unbequemen Jesus ins Grab zu verbannen; seine Kraft zu beerdigen und auf jeden Fall noch einen großen Grabstein davor wälzen. Sie hatten das Grab versiegelt und auch noch Wachen davor postiert. So dass keine Maus sich mehr rührt. Die Trauer einer Liebenden - was könnte die schon ausrichten.

Wie lässt sich der Ostermorgen anders beschreiben als wie es die Schrift tut, dass die Frauen das Grab leer vorfinden und einen Engel davor. Maria von Magdala hält ihn für den Gärtner. Erst als er ihren Namen nennt: Maria! – da erkennt sie ihn. Sie weiß sich persönlich gemeint! Ja, er lebt!

Wir feiern sein Leben gegen alle Erwartungen. Hätte ich damals 1989 geglaubt, dass die Mauer fällt? Niemals! Und doch immer wieder spricht Er der Auferstandene in unser Leben hinein und schafft das Unmögliche: Leben, wo keiner es erwartet.

Auferstehung ereignet sich in mir und Dir auch heute. Oder wie es mein alter theologischer Lehrer einmal schrieb: „Täglich sterben – auferstehen“.

In diese Dynamik wünsche ich mir österliche Begegnungen hier im Nordharz.


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