22. April 2018

Saftiges Gras und ein sanft dahinfließender Bach

Bei "MiniKirche - das Familiengebet" ging es um die Lebenswelt von Schafen und Hirten.

Von Marco Koch - In den Evangelien wird oft davon erzählt, wie Jesus in Bildern, Bildworten und Gleichnissen vom Reich Gottes und von sich selbst spricht. Eines der bekanntesten Bilder ist das des guten Hirten. Nun sind aber Hirten in unserer modernen Gesellschaft selten geworden und um zu begreifen, was Jesus mit diesem Bild sagen will, ist es - besonders für Kinder - notwendig, sich der Lebenswelt des Hirten und seiner Herde zu nähern.

Und so entstand bei "MiniKirche - das Familiengebet" mitten im Altarraum eine Landschaft mit saftigem, grünem Gras, kahlen Flächen und einem sanft dahinfließenden Bach. Jedes Kind plazierte sein Schaf dort, wo es gern wollte. Viele Schafe standen zusammen auf der Weide, andere ganz dicht am Wasser und eines auch auf der braunen Erde. Gemeinsam wurde überlegt, was die Schafe so alles zum Leben brauchen und wer ihnen hilft, das Notwendige immer neu zu finden. Denn Schafe müssen ihre Weidefläche häufig wechseln, weil sie sonst alles kahlfressen. Und natürlich brauchen Schafe auch Schutz, etwa wenn der Wolf kommt und sie fressen will.

Die Schafe auf der Weide trugen die Namen der Kinder und so stellte sich schnell die Frage, ob wir auch Menschen brauchen, die für uns sorgen, die sich darum kümmern, dass wir etwas zu essen und zu trinken haben: Eltern, Großeltern, aber auch die Erzieherinnen im Kindergarten könnten das sein. Und warum tun sie das? Die Antwort auf diese Frage war gar nicht so einfach, aber am Ende kam doch heraus: Weil sie uns lieb haben - genau wie Jesus, wenn er im Evangelium zu uns sagt: "Ich bin der gute Hirt." (Joh 10,11)


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