14. Mai 2017

Sehen, wie Seelsorge in der Praxis geht

Michael Altmann macht ein zweimonatiges Praktikum in der Katholischen Kirche Nordharz.

"Herzlich Willkommen in der Kirche". Neue Gesichter fallen schnell auf. Vor allem, wenn man eine Werktagsmesse besucht, zu der meist nicht so viele Menschen kommen. Und dennoch war ich angenehm überrascht, als ich in einem der ersten Gottesdienste mit diesen Worten von einem Herrn begrüßt wurde, ohne, dass er wirklich wissen konnte wer ich bin.

Der Ein oder Andere wird mich bereits gesehen haben, denn inzwischen bin ich seit einiger Zeit hier. Dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich noch einmal vorzustellen. Ich heiße Michael Altmann, komme aus dem Eichsfeld, genau aus der Pfarrei, wo jetzt Pater Alex ist. Und vor allem bin ich seit Anfang Mai für etwa zwei Monate Praktikant in der "Katholischen Kirche Nordharz". Nachdem ich vier Semester Theologie in Frankfurt studiert hatte, mit dem Ziel Priester zu werden, bat ich den Regens (das ist der Verantwortliche im Bistum für die Priesterausbildung), dass er mir ein Praktikum ermöglicht. Denn ich wollte mal sehen, wie Seelsorge in der Praxis geht, und wie Gemeindeleben in immer größeren Pfarreien und Pfarrverbünden funktionieren kann. Und ich bin sehr froh, dass er, aber auch Pfarrer Jenssen, mir diese Möglichkeit eröffnet haben.

In den nächsten Wochen bin ich einfach gespannt darauf, ihre Gemeinden zu sehen und zu erleben. Ich werde mir leider nicht jedes Gesicht und jeden Namen merken. Mein Gedächtnis lässt mich in diesem Punkt immer wieder im Stich. Aber dennoch freue ich mich über jedes Gespräch, das ich mit Ihnen führen kann.

Einige Begegnungen hatte ich bereits. Und ich bin gespannt auf jede Weitere, die noch kommen wird. Daher sind auch Sie herzlich eingeladen, mich einfach anzusprechen, wenn Sie mich sehen. Dass Sie das können, habe ich ja schon an einem der ersten Tage hier erfahren dürfen. Im Übrigen ist das etwas, was wirklich wertvoll ist: Wenn eine Gemeinde fähig ist, das Gefühl zu vermitteln, dass man wirklich willkommen ist. Bewahren Sie es sich.

Ihr Michael Altmann


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