12. März 2017

Selig, die keine Gewalt anwenden

Dieses Wort aus den Seligpreisungen klingt bei bei Bischof Norbert in besonderer Weise nach. Darum hat er es zum Thema seines Hirtenbriefes für die Fastenzeit 2017 gemacht.

Von Marco Koch - Sein Hirtenwort, das am zweiten Fastensonntag in vielen Kirchen des Bistums verlesen wurde, spricht Bischof Norbert Trelle in eine Zeit hinein, die "wir als gefährlich wahrnehmen. Aus dem Nahen Osten erreichen uns täglich grausame Nachrichten. Hier bei uns nimmt die Angst vor dem Terror zu. Die Sprache in der öffentlichen Auseinandersetzung wird rauer. Zugleich vertieft sich der Eindruck, dass auch die Hemmschwelle für körperliche Gewalt sinkt."

Diesen Eindrücken stellt Bischof Norbert ein bekanntes Gebet entgegen, das mit den Worten beginnt: "Herr, mach mich zum Werkzeug deines Friedens." In seinem Wort an die Menschen im Bistum Hildesheim bedenkt er die einzelnen Bitten des Gebetes und geht den Fragen nach, wie der Gewalt Einhalt geboten und wie wir uns für den Frieden einsetzen können.

Der Bischof schließt sein Hirtenwort mit der Zusage, die Jesus mit der Seligpreisung der Sanftmütigen verbindet: "... denn sie werden das Land erben." (Mt 5,5) Er ist überzeugt, dass das Reich Gottes bei den Sanftmütigen und Friedfertigen schon angekommen ist, wei sie wirklich "Werkzeug seines Friedens" sind.

Das vollständige Hirtenwort und das Gebet liegen in den Kirchen aus. Beides kann auch hier im pdf-Format von der Seite des Bistums Hildesheim heruntergeladen werden.


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