30. September 2017

Wie wollen wir in Goslar leben?

Unter dieser Fragestellung kamen heute ca. 35 Bürger/-innen Goslars und Vertreter/-innen verschiedener Einrichtungen und Personengruppen im Jakobushaus zusammen.

Von Regina Soot - Das Jakobushaus und die Stadt Goslar hat zum Dialog eingeladen und viele sind gekommen. Nach den Prinzipien der Zukunftswerkstatt wurde den ganzen Tag über gesammelt, diskutiert, kreativ gestaltet, entwickelt und präsentiert. Nachdem zunächst der Blick auf die Unzufriedenheiten mit dem Leben in Goslar gerichtet wurde, durften in einem nächsten Schritt Visionen und Phantasien zu einem wünschenswerten Zustand gesponnen werden. Aus diesen „Träumen“ wurden konkrete Ideen abgeleitet, die das Leben in Goslar attraktiver machen könnten. 

In der letzten Phase entstanden vier Projektentwürfe, zu denen Projektteams gebildet und erste Schritte festgelegt wurden. So möchte sich eine Gruppe um Möglichkeiten bemühen, die Barrierefreiheit, z. B. für Gehbehinderte und Kinderwagenfahrer/-innen, in der Stadt zu erhöhen. Eine andere Gruppe entwickelte mit der „Jam-Session International“ (Musik zum Mitmachen) eine Veranstaltungsreihe, die im Dezember starten soll. Die 1000 guten Angebote für Kinder und Jugendliche, von denen keiner Bescheid weiß, standen im Mittelpunkt einer Gruppe, die sich mit konkreten Ideen um ein (digitales) Informationssystem bemühen möchte, das mehr Menschen erreicht. Eine weitere Gruppe machte sich Gedanken um die Umsetzung einer "Stadtentwicklung von unten", die Begegung vor Ort ermöglichen kann.

Nach über acht Stunden gemeinsamen Erarbeitens war die Stimmung recht gelöst, als Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk hinzu kam und mit den Ergebnissen und den Beteiligten in den Dialog trat. Es gab viel Zuspruch, der eine grundsätzliche Unterstützung dieser Initiativen erwarten lässt.

Einiges an Herzblut wurde eingesetzt, viele Anliegen kamen zur Sprache, neue Menschen haben sich kennengelernt, neue Perspektiven konnten erprobt werden. Am Ende erfolgte ein engagierter Austausch von Emailadressen und Handynummern - neue Facebook-Bekanntschaften und Whatsapp-Kontakte wurden geknüpft. Und irgendwie war auch das spürbar, was einige Mitbürger aus dem Iran und Syrien lautstark zum Besten gaben: Wir sind Goslar!

  


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