Gründonnerstag

Am Gründonnerstag hat die Kirche das letzte Mahl, das Jesus mit seinen Jüngern zum Abschied feierte, im Blick. Als Liebesmahl (Agapefeier), wird es in vielen Gemeinden wieder begangen. Nach der Gründonnerstagsliturgie ist es üblich, am gestalteten Ölbergaltar eine längere Gebetszeit zu halten.

Neben dem Abendmahl ist der Brauch der Fußwaschung ein eindrucksvoller Bestandteil der Heiligen Messe, der daran erinnert, dass Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hat: "Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe? Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen.
Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe." (Joh 13, 12 - 15)

Für die Herkunft der Bezeichnung "Gründonnerstag" gibt es verschiedene Deutungen:

  • Der Tag der Versöhnung: Die am Aschermittwoch ausgeschlossenen Büßer werden wieder aufgenommen und als grüne Zweige am Baum der Kirche bezeichnet.
  • Abzuleiten von greinen = weinen, aus greinen wurde dann grün.Die Farbe Grün spielt an diesem Tag eine große Rolle: beim Essen und in der Kleidung.

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