Weihnachtsoktav

Die Weihnachtsoktav (= acht Tage), seit karolingischer Zeit belegt, umfasste das Weihnachtsfest und das Hochfest der Gottesmutter am 1. Januar.

Die Oktav wurde 1960 durch den Codex Rubricarum gestrichen, für den Oktavtag wurde das Fest der Taufe Christi eingeführt. Das Missale Romanum verlegte dieses Fest 1970 auf den Sonntag nach Epiphanie, mit dem nun die Weihnachtszeit endet.

Der Zeitraum zwischen dem ersten und dem zweiten Weihnachtsfest misst zwölf Tage, die zwölf heiligen Nächte oder sogenannten Rauhnächte, die - vor allem in den Alpenländern - mit vorchristlichen Bräuchen vermischt sind. Auch wenn in Deutschland der 6. Januar nicht mehr allgemein als arbeitsfreier Feiertag begangen wird, hat er im Empfinden der Bevölkerung mehr als Dreikönigstag Bedeutung denn als Fest der Erscheinung des Herrn (= Epiphanie). Durch Krippendarstellung und Sternsingerbrauchtum ist dieser Tag im Bewusstsein der meisten Menschen lebendig.

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