Adresse

Breite Straße 30
38667 Bad Harzburg-Bündheim

Aktuelles

04. Dezember 2021

Ein neuer Pfarrer für die Katholische Kirche Nordharz

Möglicherweise beginnt Thomas Mogge seinen Dienst schon zu Ostern 2022.
30. September 2021

Dankbar für alles, was da wachsen durfte

Nach Urlaub und Umzug spricht der ehemalige leitende Pfarrer der Katholischen Kirche Nordharz noch einmal seinen Dank aus.
27. Juli 2021

Endlich!!!

Erstes Treffen der Kolpingfamilie in Bündheim nach über einem Jahr.
26. Juli 2021

Bündheim verabschiedet sich von Pfarrer Jenssen

Dank und gute Wünsche für das, was kommt ...
12. Juli 2021

Vergelt´s Gott und - „Ciao“

Nach zehn Jahren verlässt Pfarrer Dirk Jenssen den Nordharz. Sein Weg führt ihn als Pastor in den Südwesten der Region Hannover.

Die Geschichte des Kirchortes St. Gregor VII

St. Gregor VII lebte von 1020 bis 1085. Unter Papst Leo IX war der Mönch Hildebrand an der römischen Kurie für die Reform der Kirche verantwortlich. Nach dem Tod Alexanders II wurde er selbst 1070 zum Papst gewählt und nannte sich fortan Gregor VII 1076 kam es über die Frage, ob ein Geistlicher von einem Laien in ein kirchliches Amt eingesetzt werden könne, zu einem heftigen Streit mit dem deutschen König Heinrich IV (Investiturstreit). Der König glaubte, auf seinen Einfluß bei der Ernennung von Bischöfen nicht verzichten zu können. Gregor VII verhängte daraufhin über Heinrich IV die Exkommunikation.

In Canossa unterwarf sich der König 1077 der Kirchenbuße und der Papst löste den Bann, doch der Kampf ging weiter. Heinrich zog mit einem Heer nach Rom, ließ sich dort von einem Gegenpapst zum Kaiser krönen und belagerte die Engelsburg, den Zufluchtsort des Papstes.

Am 21.Januar 1877 - fast auf den Tag genau 800 Jahre nach Canossa - feierte der Missionar Bernhard Krebs aus Stade den ersten Gottesdienst im Missionshaus in Schlewecke. 1880 wurde in Bündheim die neue Kirche geweiht.

Als Kirchenpatron wählte die Gemeinde einen Papst. Sie wollte mit der Person Gregor VII daran erinnern, dass von Goslar aus ein Mächtiger dieser Erde seinen Bußgang nach Canossa antreten mußte. Sie brachte damit ihre Treue zur Kirche von Rom zum Ausdruck, zeigte Bekennermut und Rückgrat in schwieriger Zeit.

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Nach zehn Jahren verlässt Pfarrer Dirk Jenssen den Nordharz. Sein Weg führt ihn als Pastor in den Südwesten der Region Hannover.

Die Geschichte des Kirchortes St. Gregor VII

St. Gregor VII lebte von 1020 bis 1085. Unter Papst Leo IX war der Mönch Hildebrand an der römischen Kurie für die Reform der Kirche verantwortlich. Nach dem Tod Alexanders II wurde er selbst 1070 zum Papst gewählt und nannte sich fortan Gregor VII 1076 kam es über die Frage, ob ein Geistlicher von einem Laien in ein kirchliches Amt eingesetzt werden könne, zu einem heftigen Streit mit dem deutschen König Heinrich IV (Investiturstreit). Der König glaubte, auf seinen Einfluß bei der Ernennung von Bischöfen nicht verzichten zu können. Gregor VII verhängte daraufhin über Heinrich IV die Exkommunikation.

In Canossa unterwarf sich der König 1077 der Kirchenbuße und der Papst löste den Bann, doch der Kampf ging weiter. Heinrich zog mit einem Heer nach Rom, ließ sich dort von einem Gegenpapst zum Kaiser krönen und belagerte die Engelsburg, den Zufluchtsort des Papstes.

Am 21.Januar 1877 - fast auf den Tag genau 800 Jahre nach Canossa - feierte der Missionar Bernhard Krebs aus Stade den ersten Gottesdienst im Missionshaus in Schlewecke. 1880 wurde in Bündheim die neue Kirche geweiht.

Als Kirchenpatron wählte die Gemeinde einen Papst. Sie wollte mit der Person Gregor VII daran erinnern, dass von Goslar aus ein Mächtiger dieser Erde seinen Bußgang nach Canossa antreten mußte. Sie brachte damit ihre Treue zur Kirche von Rom zum Ausdruck, zeigte Bekennermut und Rückgrat in schwieriger Zeit.