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Breite Straße 30
38667 Bad Harzburg-Bündheim

Aktuelles

29. Juni 2022

Schatzsuche bei der Erstkommunionfeier

Und tatsächlich befand sich ein kleiner Schatzbeutel unter den Plätzen der Kommunionkinder.
30. Mai 2022

Alle haben gewonnen

Bocciaturnier der Kolpingfamilie Bündheim
26. April 2022

Die Freude stand ins Gesicht geschrieben

Die Bündheimer Kolpingfamilie traf sich zur Jahreshauptversammlung.
18. April 2022

Ein schwerer Weg mit Jesus

Die Erstkommunionkinder haben sich am Karfreitag mit dem Kreuz auf den Weg gemacht ...
11. April 2022

Der Einzug Jesu aus der Sicht des Apostels

Die Erstkommunionkinder aus Bad Harzburg feierten den Palmsonntag in Bündheim.

Die Geschichte des Kirchortes St. Gregor VII

St. Gregor VII lebte von 1020 bis 1085. Unter Papst Leo IX war der Mönch Hildebrand an der römischen Kurie für die Reform der Kirche verantwortlich. Nach dem Tod Alexanders II wurde er selbst 1070 zum Papst gewählt und nannte sich fortan Gregor VII 1076 kam es über die Frage, ob ein Geistlicher von einem Laien in ein kirchliches Amt eingesetzt werden könne, zu einem heftigen Streit mit dem deutschen König Heinrich IV (Investiturstreit). Der König glaubte, auf seinen Einfluß bei der Ernennung von Bischöfen nicht verzichten zu können. Gregor VII verhängte daraufhin über Heinrich IV die Exkommunikation.

In Canossa unterwarf sich der König 1077 der Kirchenbuße und der Papst löste den Bann, doch der Kampf ging weiter. Heinrich zog mit einem Heer nach Rom, ließ sich dort von einem Gegenpapst zum Kaiser krönen und belagerte die Engelsburg, den Zufluchtsort des Papstes.

Am 21.Januar 1877 - fast auf den Tag genau 800 Jahre nach Canossa - feierte der Missionar Bernhard Krebs aus Stade den ersten Gottesdienst im Missionshaus in Schlewecke. 1880 wurde in Bündheim die neue Kirche geweiht.

Als Kirchenpatron wählte die Gemeinde einen Papst. Sie wollte mit der Person Gregor VII daran erinnern, dass von Goslar aus ein Mächtiger dieser Erde seinen Bußgang nach Canossa antreten mußte. Sie brachte damit ihre Treue zur Kirche von Rom zum Ausdruck, zeigte Bekennermut und Rückgrat in schwieriger Zeit.

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St. Gregor VII lebte von 1020 bis 1085. Unter Papst Leo IX war der Mönch Hildebrand an der römischen Kurie für die Reform der Kirche verantwortlich. Nach dem Tod Alexanders II wurde er selbst 1070 zum Papst gewählt und nannte sich fortan Gregor VII 1076 kam es über die Frage, ob ein Geistlicher von einem Laien in ein kirchliches Amt eingesetzt werden könne, zu einem heftigen Streit mit dem deutschen König Heinrich IV (Investiturstreit). Der König glaubte, auf seinen Einfluß bei der Ernennung von Bischöfen nicht verzichten zu können. Gregor VII verhängte daraufhin über Heinrich IV die Exkommunikation.

In Canossa unterwarf sich der König 1077 der Kirchenbuße und der Papst löste den Bann, doch der Kampf ging weiter. Heinrich zog mit einem Heer nach Rom, ließ sich dort von einem Gegenpapst zum Kaiser krönen und belagerte die Engelsburg, den Zufluchtsort des Papstes.

Am 21.Januar 1877 - fast auf den Tag genau 800 Jahre nach Canossa - feierte der Missionar Bernhard Krebs aus Stade den ersten Gottesdienst im Missionshaus in Schlewecke. 1880 wurde in Bündheim die neue Kirche geweiht.

Als Kirchenpatron wählte die Gemeinde einen Papst. Sie wollte mit der Person Gregor VII daran erinnern, dass von Goslar aus ein Mächtiger dieser Erde seinen Bußgang nach Canossa antreten mußte. Sie brachte damit ihre Treue zur Kirche von Rom zum Ausdruck, zeigte Bekennermut und Rückgrat in schwieriger Zeit.

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