Sie war Seele und Motor der Gemeinde

Von Rosemarie Hadrian (Vor-Ort-Team Othfresen) - Seit 1994 war ich gemeinsam mit Susanne Machunze zuerst im Pfarrgemeinderat und später im Vor-Ort-Team. Das Wohl der Gemeinde St. Joseph lag ihr immer am Herzen. Ihr war wichtig, dass die Gemeinde sich trifft, dass die Gemeinschaft erhalten bleibt. Darum hat sie sich auch zusammen mit dem Kirchenvorstand so stark für den Erhalt der St.-Joseph-Kirche eingesetzt. Sie war hier diejenige, die alles organisiert hat. Immer wieder hat sie uns neu animiert weiterzumachen, wenn wir mal keine Lust mehr hatten oder aufgeben wollten.

Susanne Machunze war die Seele und der Motor unserer Gemeinde. Überall war sie mit Herz und Liebe dabei: im Vor-Ort-Team und in der Pastoralkonferenz, in der Kolpingsfamilie , bei der Sternsinger-Aktion, bei der Vorbereitung von Fronleichnam und noch bei vielem mehr. Selbst beim Kirche putzen war sie immer guter Dinge. Mit ihrer guten Laune hat sie uns angesteckt und motiviert, uns ebenfalls zu engagieren. Schlechte Laune hatte sie eigentlich nie; nur wenn ihr bei unseren Sitzungen etwas zu lange dauerte, dann hat sie auf die Zeit gedrückt. Sie hat der Gemeinde viel Zeit geschenkt, aber die sollte auch effektiv genutzt werden.

Susanne Machunze wird mir sehr fehlen. Ich danke ihr für die jahrelange und gute Zusammenarbeit. Auch persönlich hat sie mir in einer schweren Zeit mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Ihr Tod ist für mich und unser Vor-Ort-Team ein großer Verlust. Sie hinterlässt eine große Lücke, die man schwer schließen kann.

Susanne Machunze war ein großartiger Mensch, der unserer ganzen Gemeinde sehr fehlen wird. Wie groß der Verlust für die Angehörigen ist, können wir nur erahnen und dafür beten, dass Gott sie mit seiner heilenden Nähe begleitet. Ich wünsche Ihrer Familie zu diesem großen und fassungslos machenden Verlust viel Kraft und Gottes Beistand in dieser schweren Zeit.

Das Requiem für Susanne Machunze wird am Samstag, 15. Oktober, um 14.00 Uhr in der St.-Joseph-Kirche in Othfresen gefeiert. Anschließend wird sie auf dem Friedhof Othfresen bestattet.

Foto: Diakoniestation Liebenburg/Lutter

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