von Lena Delius - Die diesjährigen ökumenischen Passionsandachten in Othfresen sind vorbei…Wir gehen mit großen Schritten dem Osterfest entgegen.
Unter dem Motto „Mitgefühl - Sieben Wochen ohne Härte“ fanden an drei Freitagabenden in der Passionszeit abwechselnd in der katholischen und evangelischen Kirche in Othfresen kurze Andachten statt. Das Vorbereitungsteam befasste sich jede Woche mit einem anderen Thema. Diese waren: „Mitgefühl/ Verletzlichkeit“, „Sehnsucht“ und „Furcht und Freude“. Mit verschiedenen Bibelstücken, Geschichten und modernen Liedern konnten die Besucher kurz innehalten und sich den Themen und natürlich auch ihren persönlichen Gedanken stellen.
Besonders die letzte Andacht ist noch in unseren Köpfen: „Und Sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen.“ (Matthäus 28,8)
Auch wir werden hin- und her geschüttelt von den Ereignissen der Karwoche. Da kommen die Gefühle manchmal nicht hinterher.
Die Frauen am leeren Grab fürchten sich und können trotzdem die Freude spüren, die in ihnen wächst und irgendwann ganz übernehmen wird.
"Auch in unseren gemischten Gefühlen wirkt Gott.
Wo Furcht und Freude nebeneinanderstehen, wo wir nicht wissen, was überwiegt,
da ist er längst am Werk.
Manchmal erwarten wir das Große, das Offensichtliche.
Doch oft beginnt Gottes Wirken ganz leise –
in einem neuen Mut,
in einem tröstenden Gedanken,
in einem Schritt, den wir uns plötzlich doch zutrauen.
Vielleicht sind es genau diese Momente,
in denen wir spüren:
Wunder geschehen.
Mitten im Leben.
Mitten in uns."








