Anekdoten und lustige Reime bei Ananasbowle

Von Andrea Leifeld - Goslarsche Zeitung Othfresen: „Ob evangelisch oder katholisch – wir feiern zusammen, das ist doch logisch. Die Erlöser- und St.-Josef-Frauen werden heute auf die Pauke hauen!“ Mit Witz und Reimen hießen Rosi Hadrian (St. Josef) und Marlis Purschke (Erlöserkirche) faschingsfreudige Frauen aus den beiden Kirchengemeinden und weitere Gäste am Donnerstagnachmittag beim fröhlich-bunten Faschingstrubel im katholischen Gemeindehaus am Feldberg willkommen. Die gelebte Ökumene genießt im Ort besonders zur Faschingszeit eine langjährige Tradition. Lediglich wurde der legendäre Frauenfaschings-Abendtermin – der über viele Jahrzehnte in ebenso lebhaften wie prunkvollen Sitzungen niemals vor Mitternacht geendet hatte – zwischenzeitlich auf die Nachmittagsstunden vorverlegt. „Die Erlöserfrauen sind unsere Gäste – begrüßen wir sie zu diesem Feste“, dichtete Rosi Hadrian die Festreden fort, die zwischen lustigen Sketchen mit Plaudereien über Kapital, Sternschnuppen, Arztbesuche und dotterlose Eier ein dreistündiges Partyprogramm lässig füllten. Weibliche Verbraucherberatung gab es gratis dazu: „Mensch, was kaufe ich mir denn nun: Einen 280er oder einem 300er Mercedes?“ „Nimm doch den 300er – wegen der 20 Euro.“ Die bekannten Schunkellieder vom Rhein fehlten ebenso wenig im Programm wie die bereits legendäre Ananasbowle und der selbst gemachte Kartoffelsalat. Neben Rosi Hadrian und Marlis Purschke trugen Annemarie Bierstedt, Margret Bosse und Gerda Rotzek mit ihren humorigen Beiträgen aus der Bütt zum frech-fröhlichen Programm bei. Und das fand schließlich mit einem von allen gemeinsam und laut gesungenen „Sierra Madre“ sowie in einem Wunderkerzenmeer nach bekannter „Schürzenjäger“-Manier einen wahrhaft stimmungsgeladenen Ausklang.

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