31. Januar 2026

Achtung!

In seinem Wort zum Sonntag stellt Pfarrer Thomas Mogge ein Bild des Künstlers Gerd Winner in den Mittelpunkt.

In einem Pfarrheim unserer Gemeinden hängt ein großes Bild des in Liebenburg lebenden Künstlers Gerd Winner. Es zeigt ein amerikanisches Warnschild, das an einem unbeschrankten Bahnübergang steht. Das Schild ist ein Quadrat, das auf einer der Ecken steht, ein rotes Kreuz wie ein X teilt es in vier Felder, die mit je einem Begriff beschriftet sind: Stop – Look – Listen – Mainline, übersetzt: Anhalten – Schauen – Hören – Hauptspur folgen. Ich übersetze es mal freier: Innehalten – Gut hinschauen – Richtig zuhören – Der Linie treu bleiben!

Ich beziehe es auf den Umgang mit unserer Zeit und manchen Zeitgenossen, die viele als verunsichernd, herausfordernd und sogar beängstigend erleben. Da könnte es, so denke ich, helfen, wenn mir innerlich immer wieder dieses Warnschild vor Augen aufploppte: Stop! Reagiere nicht gleich darauf! Zum Beispiel in einem schwierigen Gespräch: Schlag nicht gleich zurück mit deiner Antwort. Halte inne! Atme mal durch! Und dann schau genau hin und höre richtig zu. Schau hinter die Fassade, höre zwischen den Zeilen! Was steckt dahinter? Höre auch das Nicht-Gesagte und Mit-Gemeinte! Und dann: Bleib deiner Linie treu! Bleib dir selbst treu: Was ist dir wichtig? Welche Werte treiben dich an? Was gibt dir Kraft und Stärke? Und dann bleib dabei! Lass dich nicht umwerfen durch Verunsicherung und Angst! Sie sind schlechte Ratgeber und rauben dir die Energie.

In all dem hallen für mich die Worte des Apostels Paulus wider: „Prüft alles sorgfältig, das Gute behaltet! Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!” Für mich sind Bild und Worte Mahnung und Mutmacher. Beides hilft mir. Mut und Zuversicht können wir gut gebrauchen. Mut und Zuversicht wünsche ich Ihnen und mir!

Thomas Mogge, Pfarrer


Präventionsfortbildung

Stadt - Land - Gott

Bittlinger

Webshop Goslarsche Höfe

Schutzkonzept

31. Januar 2026

Achtung!

In seinem Wort zum Sonntag stellt Pfarrer Thomas Mogge ein Bild des Künstlers Gerd Winner in den Mittelpunkt.

In einem Pfarrheim unserer Gemeinden hängt ein großes Bild des in Liebenburg lebenden Künstlers Gerd Winner. Es zeigt ein amerikanisches Warnschild, das an einem unbeschrankten Bahnübergang steht. Das Schild ist ein Quadrat, das auf einer der Ecken steht, ein rotes Kreuz wie ein X teilt es in vier Felder, die mit je einem Begriff beschriftet sind: Stop – Look – Listen – Mainline, übersetzt: Anhalten – Schauen – Hören – Hauptspur folgen. Ich übersetze es mal freier: Innehalten – Gut hinschauen – Richtig zuhören – Der Linie treu bleiben!

Ich beziehe es auf den Umgang mit unserer Zeit und manchen Zeitgenossen, die viele als verunsichernd, herausfordernd und sogar beängstigend erleben. Da könnte es, so denke ich, helfen, wenn mir innerlich immer wieder dieses Warnschild vor Augen aufploppte: Stop! Reagiere nicht gleich darauf! Zum Beispiel in einem schwierigen Gespräch: Schlag nicht gleich zurück mit deiner Antwort. Halte inne! Atme mal durch! Und dann schau genau hin und höre richtig zu. Schau hinter die Fassade, höre zwischen den Zeilen! Was steckt dahinter? Höre auch das Nicht-Gesagte und Mit-Gemeinte! Und dann: Bleib deiner Linie treu! Bleib dir selbst treu: Was ist dir wichtig? Welche Werte treiben dich an? Was gibt dir Kraft und Stärke? Und dann bleib dabei! Lass dich nicht umwerfen durch Verunsicherung und Angst! Sie sind schlechte Ratgeber und rauben dir die Energie.

In all dem hallen für mich die Worte des Apostels Paulus wider: „Prüft alles sorgfältig, das Gute behaltet! Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!” Für mich sind Bild und Worte Mahnung und Mutmacher. Beides hilft mir. Mut und Zuversicht können wir gut gebrauchen. Mut und Zuversicht wünsche ich Ihnen und mir!

Thomas Mogge, Pfarrer


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