17. November 2021

Alles hat seine Zeit!

Für Mittwochabend hatte Matthias Schulte zur 13. Blues- und Betstunde eingeladen.
Von Regina Soot - Der inzwischen traditionelle Tin Roof Blues zu Beginn der Blues- und Betstunde ließ es erahnen: So viele Musiker waren noch nie dabei. Matthias Schulte (Saxophon & Gesang), Annalena Schulte (Gesang), Harry Ziegenbein (Gitarre), Matthias Wagener (E-Piano), Thomas Tenger (Bass), Ulrich Schmalstieg (Schlagzeug), Klaus Andzinski (Gitarre) brachten mit ihren rhythmischen Klängen und nachdenklich stimmenden Liedern eine ganz besondere Stimmung in die St.-Marien-Kirche in Schladen. Inwieweit können wir unser Leben selbst gestalten? Auf wen oder was vertrauen wir? Wofür sind wir offen? Was bestimmt unsere Zeit? Was ist unverfügbar? - Rund um diese Fragen luden Barbara Schwinum und Matthias Schulte die Mitfeiernden zu Schriftlesungen, Gedanken und Musik ein. Und so begann Barbara Schwinum mit dem recht bekannten Text, mit dem das dritte Kapitel im Buch Kohelet beginnt, "Alles hat seine Zeit ...". Auch wenn der Text vielleicht manch einen ratlos zurück ließe; es ginge nicht darum, sich einem Schicksal zu ergeben, das wir nicht beeinflussen könnten. Sie hob die vielen Lebens- und Gestaltungschancen hervor, die uns im Leben geboten würden. Und ohne die schmerzhaften Momente wäre das Glück nicht fassbar. Nach einer weiteren Schriftlesung aus dem Buch Kohelet (11,9 - 12,7) führte Barbara Schwinum in ihrer durch diese sehr bildreiche Schilderung der Lebensphasen - bis hin zum Atem, der "zu Gott zurückkehrt, der ihn gegeben hat". Gerade durch die Begrenzung des Lebens würde der gegenwärtige Augenblick so wertvoll. Und sie stellte die Ermutigung dieses Textes heraus: Nutze die Möglichkeiten deines Lebens ... und nimm Gott von Anfang an mit hinein! Sehr passend ergänzt wurden die Lesungen und Gedanken durch drei Lieder von Rolf Zukowski ("Weiter so", "Alles hat seine Zeit" und "Das Lied der Zukunft"), in denen viele der Mitfeiernden eine neue Seite dieses Künstlers (den viele eher von Kinderliedern her kennen) kennenlernten. Geistig und sinnlich gestärkt konnten die Mitfeiernden nach dieser Stunde mit dem Segen in die Nacht entlassen werden. Herzlichen Dank allen für's Mitgestalten und Mitfeiern!

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Von Regina Soot - Der inzwischen traditionelle Tin Roof Blues zu Beginn der Blues- und Betstunde ließ es erahnen: So viele Musiker waren noch nie dabei. Matthias Schulte (Saxophon & Gesang), Annalena Schulte (Gesang), Harry Ziegenbein (Gitarre), Matthias Wagener (E-Piano), Thomas Tenger (Bass), Ulrich Schmalstieg (Schlagzeug), Klaus Andzinski (Gitarre) brachten mit ihren rhythmischen Klängen und nachdenklich stimmenden Liedern eine ganz besondere Stimmung in die St.-Marien-Kirche in Schladen. Inwieweit können wir unser Leben selbst gestalten? Auf wen oder was vertrauen wir? Wofür sind wir offen? Was bestimmt unsere Zeit? Was ist unverfügbar? - Rund um diese Fragen luden Barbara Schwinum und Matthias Schulte die Mitfeiernden zu Schriftlesungen, Gedanken und Musik ein. Und so begann Barbara Schwinum mit dem recht bekannten Text, mit dem das dritte Kapitel im Buch Kohelet beginnt, "Alles hat seine Zeit ...". Auch wenn der Text vielleicht manch einen ratlos zurück ließe; es ginge nicht darum, sich einem Schicksal zu ergeben, das wir nicht beeinflussen könnten. Sie hob die vielen Lebens- und Gestaltungschancen hervor, die uns im Leben geboten würden. Und ohne die schmerzhaften Momente wäre das Glück nicht fassbar. Nach einer weiteren Schriftlesung aus dem Buch Kohelet (11,9 - 12,7) führte Barbara Schwinum in ihrer durch diese sehr bildreiche Schilderung der Lebensphasen - bis hin zum Atem, der "zu Gott zurückkehrt, der ihn gegeben hat". Gerade durch die Begrenzung des Lebens würde der gegenwärtige Augenblick so wertvoll. Und sie stellte die Ermutigung dieses Textes heraus: Nutze die Möglichkeiten deines Lebens ... und nimm Gott von Anfang an mit hinein! Sehr passend ergänzt wurden die Lesungen und Gedanken durch drei Lieder von Rolf Zukowski ("Weiter so", "Alles hat seine Zeit" und "Das Lied der Zukunft"), in denen viele der Mitfeiernden eine neue Seite dieses Künstlers (den viele eher von Kinderliedern her kennen) kennenlernten. Geistig und sinnlich gestärkt konnten die Mitfeiernden nach dieser Stunde mit dem Segen in die Nacht entlassen werden. Herzlichen Dank allen für's Mitgestalten und Mitfeiern!

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