17. April 2026

"Das war die Liebe"

Am Sonntag haben 51 Kinder das Fest der Versöhnung gefeiert.

Von Marco Koch - Für die einen ist der Gedanke an "Beichte" eher problembehaftet und sie verbinden damit keine schönen Erfahrungen. Andere hingegen empfinden die Beichte als befreiend und erleichternd. Das Strahlen im Gesicht der allermeisten Kinder, die am Sonntag zur Erstbeichte gegangen sind, deutet darauf hin, dass sie eher zu letzteren gehören.

Der Tag begann mit einem Gottesdienst in der Vienenburger Kirche "Heilige Familie", in dessen Mittelpunkt die Erzählung vom Zöllner Zachäus stand, der eine besondere Begegnung mit Jesus hatte, die sein Leben veränderte. Aber was hat dazu geführt? Für ein Mädchen war das sofort klar: "Das war die Liebe!", antwortete sie - und damit war eigentlich alles gesagt. Die Liebe und die Zuwendung Jesu haben die Umkehr des unbeliebten und ungeliebten Zöllners bewirkt. Und genau darum geht es auch beim Sakrament der Versöhnung, der Beichte. Sie lässt den Menschen die Liebe Gottes erfahren, indem ihm zugesagt wird: Du bist geliebt. Dir ist vergeben. Du kannst neu beginnen.

Diese Zusagen wurden den 51 Kindern im Verlauf des Vormittags noch einmal an fünf Stationen lebensnah erfahrbar gemacht: Beim Öffnen einer Schatzkiste schaute jedes Kind in sein eigenes Spiegelbild, ist doch jeder Mensch in Gottes Augen wertvoll, wie ein Schatz. Wie eine Rose hat jeder Mensch aber nicht nur schöne Seiten, sondern manchmal sind wir ganz schön stachelig - uns selbst, aber auch anderen gegenüber. Immer wieder muss ich mich entscheiden: Welchen Weg möchte ich gehen? Von welcher Grundhaltung lasse ich mich durch das Leben leiten? Das ist nicht immer leicht und manchmal treffe ich falsche Entscheidungen: Der Lebensrucksack wird schwerer und es stellt sich die Frage, wie Erleichterung möglich ist? Dafür kann es hilfreich sein, das Durcheinander, das es nicht nur im Kinderzimmer, sondern auch in jedem Menschen gibt, aufzuräumen - das Innere zu sortieren und mit etwas Glück dabei sogar etwas wiederzuentdecken, was ich schon lange vermisst habe.

So vorbereitet konnten die Kinder dann - aufgeregt aber nicht ängstlich - in die Beichtgespräche gehen und sich von Gott zusagen lassen: Du bist geliebt. Dir ist vergeben. Du kannst neu beginnen. Das diese Botschaft angekommen ist, war den Gesichtern und den Äußerungen der Kinder deutlich zu entnehmen.


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Der Tag begann mit einem Gottesdienst in der Vienenburger Kirche "Heilige Familie", in dessen Mittelpunkt die Erzählung vom Zöllner Zachäus stand, der eine besondere Begegnung mit Jesus hatte, die sein Leben veränderte. Aber was hat dazu geführt? Für ein Mädchen war das sofort klar: "Das war die Liebe!", antwortete sie - und damit war eigentlich alles gesagt. Die Liebe und die Zuwendung Jesu haben die Umkehr des unbeliebten und ungeliebten Zöllners bewirkt. Und genau darum geht es auch beim Sakrament der Versöhnung, der Beichte. Sie lässt den Menschen die Liebe Gottes erfahren, indem ihm zugesagt wird: Du bist geliebt. Dir ist vergeben. Du kannst neu beginnen.

Diese Zusagen wurden den 51 Kindern im Verlauf des Vormittags noch einmal an fünf Stationen lebensnah erfahrbar gemacht: Beim Öffnen einer Schatzkiste schaute jedes Kind in sein eigenes Spiegelbild, ist doch jeder Mensch in Gottes Augen wertvoll, wie ein Schatz. Wie eine Rose hat jeder Mensch aber nicht nur schöne Seiten, sondern manchmal sind wir ganz schön stachelig - uns selbst, aber auch anderen gegenüber. Immer wieder muss ich mich entscheiden: Welchen Weg möchte ich gehen? Von welcher Grundhaltung lasse ich mich durch das Leben leiten? Das ist nicht immer leicht und manchmal treffe ich falsche Entscheidungen: Der Lebensrucksack wird schwerer und es stellt sich die Frage, wie Erleichterung möglich ist? Dafür kann es hilfreich sein, das Durcheinander, das es nicht nur im Kinderzimmer, sondern auch in jedem Menschen gibt, aufzuräumen - das Innere zu sortieren und mit etwas Glück dabei sogar etwas wiederzuentdecken, was ich schon lange vermisst habe.

So vorbereitet konnten die Kinder dann - aufgeregt aber nicht ängstlich - in die Beichtgespräche gehen und sich von Gott zusagen lassen: Du bist geliebt. Dir ist vergeben. Du kannst neu beginnen. Das diese Botschaft angekommen ist, war den Gesichtern und den Äußerungen der Kinder deutlich zu entnehmen.


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