17. Oktober 2022

Das Weihnachtszimmer soll öffnen

Nach zweijähriger Auszeit ist das Organisationsteam bereit, an Heiligabend wieder die Türen zu öffnen - allererdings (noch) unter Vorbehalt und mit einigen kleinen Einschränkungen.

Von Angela Potthast - Zwei Jahre war es Heiligabend geschlossen, aber Weihnachtszimmer Nummer 35 soll am 24. Dezember öffnen. Allerdings steht ein Vorbehalt hinter der Entscheidung: Die Corona-Pandemie könnte ja zum Spätherbst wieder Auflagen mit sich bringen, die ein Beisammensein im Kolpingheim verhinderten. Zunächst wollen die Koordinatoren und engsten Helfer davon nicht ausgehen und bitten diejenigen, die gerne zur Feier kommen möchten, sich anzumelden.

„Wir haben das Zusammensein bei Ihnen sehr vermisst (…), ich hoffe von ganzem Herzen, dass wir uns nächstes Jahr gesund und munter bei Ihnen wiedersehen können.“ Das schrieb eine Dame Ende 2021. Ihre Hoffnung rückt in greifbare Nähe. Das brachte ein Treffen der Koordinatoren Heinz-Friedo und Petra Hutengs, des Diakons im Ruhestand Eugen Griesmayr und des Stammhelfers Emil Schwab hervor.

Immer mal wieder wurden in den vergangenen Monaten Abwägungen ausgetauscht. Eine aktuelle Abfrage bei den anderen Helfern zeigte Positives: Nach Aussage von Petra Hutengs sind sie bereit für ein Weihnachtszimmer in diesem Jahr – zweimal blieb es ja coronabedingt geschlossen.

Platz für 50 Gäste

Der Saal im Kolpingheim soll jedoch nicht so belebt sein wie in der Vor-Corona-Zeit. Eine Beschränkung auf 50 Personen ist beschlossen wie auch eine verbindliche Anmeldung bis zum 10. Dezember im Pfarrbüro der Liebfrauengemeinde unter der Rufnummer (05322) 1444 oder bei Diakon i. R. Eugen Griesmayr unter Telefon (05322) 9509581.
Eine solche Regelung war für 2021 noch ausgeschlossen worden. Doch durch die Ukraine-Krise und deren Folgen auf die Lebenshaltungskosten sowie auf die zunehmende psychische Belastung der Menschen wurde sie gedanklich reaktiviert – und ein Öffnen des Weihnachtszimmers für wichtig befunden. Denn der Hintergrund ist ja, Menschen, die am Heiligen Abend allein wären, in eine Gemeinschaft einzuladen – Karin Kuschel holte die Idee 1986 von Braunschweig nach Bündheim. Ehrenamtliche kümmern sich seither um Kaffee und Kuchen, ein Abendessen und um ein festliches Programm. Hinter allem steht der Caritasverband Bad Harzburg-Bündheim, verschiedene Geber sichern das Ausrichten des Festes durch Geld- und Sachspenden ab. Sie machten auch die Alternative möglich, die für die vergangenen zwei Jahre erdacht worden war: „Weihnachtszimmer aus der Tüte“. Das gab es, weil die Corona-Pandemie die Präsenz-Veranstaltung durchkreuzte.
Sollte sich zum späteren Herbst abzeichnen, dass ein Fest erneut nicht möglich sein sollte, würden eben erneut Tüten ausgetragen – gefüllt mit unterschiedlichen Leckereien, besinnlichen Texten und einem Gruß der Weihnachtszimmer-Ehrenamtlichen. Auch wenn Stammgäste ein Zusammensein vermissten, viele äußerten sich positiv über die Tüten, wie die Dame in ihrem Brief 2021: „Wir haben uns riesig gefreut über dieses so liebevoll gepackte Geschenk.“

Helfer für die Zukunft gesucht

Einige der Helfer wollen ihr Ehrenamt fürs Weihnachtszimmer nach diesem Jahr auf- und übergeben. Interessenten, die anderen Menschen ehrenamtlich Freude bereiten möchten, können sich melden unter Telefon (05322) 9509581. Ebenso jemand, der die Fäden fürs Organisieren im Vorfeld und am Festtag selbst übernehmen würde.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Goslarschen Zeitung (Ausgabe vom 05.10.2022 | Zeitung 232 | Seite 25)
Foto: Angela Potthast


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Schutzkonzept

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17. Oktober 2022

Das Weihnachtszimmer soll öffnen

Nach zweijähriger Auszeit ist das Organisationsteam bereit, an Heiligabend wieder die Türen zu öffnen - allererdings (noch) unter Vorbehalt und mit einigen kleinen Einschränkungen.

Von Angela Potthast - Zwei Jahre war es Heiligabend geschlossen, aber Weihnachtszimmer Nummer 35 soll am 24. Dezember öffnen. Allerdings steht ein Vorbehalt hinter der Entscheidung: Die Corona-Pandemie könnte ja zum Spätherbst wieder Auflagen mit sich bringen, die ein Beisammensein im Kolpingheim verhinderten. Zunächst wollen die Koordinatoren und engsten Helfer davon nicht ausgehen und bitten diejenigen, die gerne zur Feier kommen möchten, sich anzumelden.

„Wir haben das Zusammensein bei Ihnen sehr vermisst (…), ich hoffe von ganzem Herzen, dass wir uns nächstes Jahr gesund und munter bei Ihnen wiedersehen können.“ Das schrieb eine Dame Ende 2021. Ihre Hoffnung rückt in greifbare Nähe. Das brachte ein Treffen der Koordinatoren Heinz-Friedo und Petra Hutengs, des Diakons im Ruhestand Eugen Griesmayr und des Stammhelfers Emil Schwab hervor.

Immer mal wieder wurden in den vergangenen Monaten Abwägungen ausgetauscht. Eine aktuelle Abfrage bei den anderen Helfern zeigte Positives: Nach Aussage von Petra Hutengs sind sie bereit für ein Weihnachtszimmer in diesem Jahr – zweimal blieb es ja coronabedingt geschlossen.

Platz für 50 Gäste

Der Saal im Kolpingheim soll jedoch nicht so belebt sein wie in der Vor-Corona-Zeit. Eine Beschränkung auf 50 Personen ist beschlossen wie auch eine verbindliche Anmeldung bis zum 10. Dezember im Pfarrbüro der Liebfrauengemeinde unter der Rufnummer (05322) 1444 oder bei Diakon i. R. Eugen Griesmayr unter Telefon (05322) 9509581.
Eine solche Regelung war für 2021 noch ausgeschlossen worden. Doch durch die Ukraine-Krise und deren Folgen auf die Lebenshaltungskosten sowie auf die zunehmende psychische Belastung der Menschen wurde sie gedanklich reaktiviert – und ein Öffnen des Weihnachtszimmers für wichtig befunden. Denn der Hintergrund ist ja, Menschen, die am Heiligen Abend allein wären, in eine Gemeinschaft einzuladen – Karin Kuschel holte die Idee 1986 von Braunschweig nach Bündheim. Ehrenamtliche kümmern sich seither um Kaffee und Kuchen, ein Abendessen und um ein festliches Programm. Hinter allem steht der Caritasverband Bad Harzburg-Bündheim, verschiedene Geber sichern das Ausrichten des Festes durch Geld- und Sachspenden ab. Sie machten auch die Alternative möglich, die für die vergangenen zwei Jahre erdacht worden war: „Weihnachtszimmer aus der Tüte“. Das gab es, weil die Corona-Pandemie die Präsenz-Veranstaltung durchkreuzte.
Sollte sich zum späteren Herbst abzeichnen, dass ein Fest erneut nicht möglich sein sollte, würden eben erneut Tüten ausgetragen – gefüllt mit unterschiedlichen Leckereien, besinnlichen Texten und einem Gruß der Weihnachtszimmer-Ehrenamtlichen. Auch wenn Stammgäste ein Zusammensein vermissten, viele äußerten sich positiv über die Tüten, wie die Dame in ihrem Brief 2021: „Wir haben uns riesig gefreut über dieses so liebevoll gepackte Geschenk.“

Helfer für die Zukunft gesucht

Einige der Helfer wollen ihr Ehrenamt fürs Weihnachtszimmer nach diesem Jahr auf- und übergeben. Interessenten, die anderen Menschen ehrenamtlich Freude bereiten möchten, können sich melden unter Telefon (05322) 9509581. Ebenso jemand, der die Fäden fürs Organisieren im Vorfeld und am Festtag selbst übernehmen würde.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Goslarschen Zeitung (Ausgabe vom 05.10.2022 | Zeitung 232 | Seite 25)
Foto: Angela Potthast


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