12. September 2019

Den Augenblick nicht verlieren

Frauen aus der St.-Benno-Gemeinde verbrachten ein Wochenende in Schönstatt.

Mit dem Zug fuhren 12 Frauen der St.-Benno-Gemeinde ein Wochenende lang nach Schönstatt-Vallendar zum Urheiligtum der Schönstattbewegung. Dort angekommen, wurden wir schon von Schwester M. Alena erwartet und herzlich willkommen geheißen. Jede von uns hat ein Einzelzimmer bekommen und danach haben wir gemeinsam Abendbrot gegessen. Noch am selben Abend schauten wir uns die kleine Wohnung an, in der Pater Kentenich, der Gründer der Schönstattbewegung, gelebt hat. Danach sind wir noch in die Hauskapelle gegangen, wo wir ein Abendlob gebetet und gesungen haben und so den Freitagabend ausklingen ließen.

Der Samstag fing mit dem Morgenlob in einem Kapellchen an. Nach dem Frühstück ging es dann los in das Tal, wo wir in der Pilgerkirche die heilige Messe feierten. Viele Gebäude und Zentren gab es für uns zu sehen. Besonders beeidruckend war das Urheiligtum - das 1914 errichtete erste Kapellchen in Schönstatt.

Zum Mittagessen musste man wieder auf den Berg. In der anschließenden Freizeit gingen manche von uns in die Anbetungskirche, in der sich auch das Grab von Pater Kentenich befindet; andere gingen spazieren oder wollten einfach nur einen Kaffee trinken.

Der Nachmittag begann mit einem Vortrag von Schwester M. Linda zum Thema "Den Augenblick nicht verlieren". Pater Kentenich sagte: "Hätte ich den Augenblick mit dem Kapellchen verloren, wären wir nicht soweit oder wir hätten gar keine Schönstattbewegung. Darum sollen wir mit Gott durch das Leben gehen und achtsam auf unsere innere Ruhe hören. Sonnst verlieren wir den Augenblick und eine zweite Chance gibt es nicht."

Nach dem Vortrag gab es einen Film über Pater Kentenich und anschließend das Abenbrot. Am späten Abend ist immer ein Segen für die, die da sind und für die, die den Segen durch eine Schönstatt TV-Übertragung anschauen.

Am Sonntag hatten wir unser gemeinsames Frühstück und dann die heilige Messe in der Anbetungskirche, wo wir zum Tag der Geburt der Mutter Gottes ein Lied gesungen haben: "Wie schön, dass du geboren bist". Danach haben wir uns das Mutterzentrum angeschaut und sind zum Mittagessen gegangen.

Es waren zwar nur wenige Tage, die uns in Schönstatt geschenkt waren, aber es war eine sehr reiche Zeit für uns.


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