21. Juni 2021

Den Namen Gottes erfahren

Am Samstagmorgen um 7.00 Uhr machten sich die Jugendlichen, die sich auf ihre Firmung vorbereiten, auf den Weg durch das Gelmketal.
Von Marco Koch - Was für eine Herausforderung für mich und manch Anderen! Morgens um 7.00 Uhr trafen sich die Jugendlichen und die Verantwortlichen der Firmvorbereitung, um gemeinsam und in Präsenz den "Tag der Versöhnung" zu erleben. Eine ungefähr acht Kilometer lange Wanderung lag vor den Teilnehmenden, auf der Gottes Name erfahrbar werden konnte: Jahwe - Ich bin (da). Auf der ersten Wegstrecke hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, Gott im Nächsten zu entdecken, indem sie sich gegenseitig kennenlernten und darüber austauschten, was sie gerade bewegt und welche Fragen sie beschäftigen. Vier Themenbereiche kristallisierten sich aus diesen ersten Gesprächen heraus: "Sich selbst finden - Gott finden", "Geduld und Mitmenschlichkeit", "Zukunft" und "Teamgeist", natürlich inspiriert von der Fußball-Europameisterschaft. In Vierer- und Fünfergruppen wurde darüber diskutiert. Dann wurde es still: Darum, die Anwesenheit Gottes im Schweigen und in der Natur erfahren, ging es auf dem nächsten Wegstück, und darum, das bis jetzt Besprochene und Bedachte einmal sacken zu lassen und mit Gottes Wort in Verbindung zu bringen. Nach einer Verpflegungspause ging es noch einmal in den Kleingruppen weiter: Gibt es eine biblische Erzählung, die für euer Thema stehen könnte, die vielleicht sogar einen neuen, weiterführenden Gedanken zu eure eigenen Überlegungen hinzufügt? Jede Gruppe konnte eine solche Bibelstelle finden und zum Abschluss am - teilweise auch im - kühlenden Wasser der Gelmke den anderen vorstellen. Während der gesamten Zeit gab es für jede Jugendliche und jeden Jugendlichen die Möglichkeit, Gott auch im Sakrament zu erfahren: in einem Beichtgespräch. Damit verbunden war ein persönliches Gespräch über die Firmvorbereitung sowie die je eigenen Glaubenserfahrungen und -wege. Gegen Mittag war der "Tag der Versöhnung" dann zu Ende. Die vielen Gespräche zwischen den Jugendlichen, die sich vorher kaum kannten, machten deutlich, dass es gut getan hatte, sich nach den vielen Video-Meetings einmal in Präsenzform zu treffen. Und gut getan hat es auch, dass während des größten Teils des Vormittags ein paar Wolken über uns waren, denn sonst wäre die Sonnenhitze neben dem frühen Aufstehen zu einer großen Herausforderung geworden.

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Von Marco Koch - Was für eine Herausforderung für mich und manch Anderen! Morgens um 7.00 Uhr trafen sich die Jugendlichen und die Verantwortlichen der Firmvorbereitung, um gemeinsam und in Präsenz den "Tag der Versöhnung" zu erleben. Eine ungefähr acht Kilometer lange Wanderung lag vor den Teilnehmenden, auf der Gottes Name erfahrbar werden konnte: Jahwe - Ich bin (da). Auf der ersten Wegstrecke hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, Gott im Nächsten zu entdecken, indem sie sich gegenseitig kennenlernten und darüber austauschten, was sie gerade bewegt und welche Fragen sie beschäftigen. Vier Themenbereiche kristallisierten sich aus diesen ersten Gesprächen heraus: "Sich selbst finden - Gott finden", "Geduld und Mitmenschlichkeit", "Zukunft" und "Teamgeist", natürlich inspiriert von der Fußball-Europameisterschaft. In Vierer- und Fünfergruppen wurde darüber diskutiert. Dann wurde es still: Darum, die Anwesenheit Gottes im Schweigen und in der Natur erfahren, ging es auf dem nächsten Wegstück, und darum, das bis jetzt Besprochene und Bedachte einmal sacken zu lassen und mit Gottes Wort in Verbindung zu bringen. Nach einer Verpflegungspause ging es noch einmal in den Kleingruppen weiter: Gibt es eine biblische Erzählung, die für euer Thema stehen könnte, die vielleicht sogar einen neuen, weiterführenden Gedanken zu eure eigenen Überlegungen hinzufügt? Jede Gruppe konnte eine solche Bibelstelle finden und zum Abschluss am - teilweise auch im - kühlenden Wasser der Gelmke den anderen vorstellen. Während der gesamten Zeit gab es für jede Jugendliche und jeden Jugendlichen die Möglichkeit, Gott auch im Sakrament zu erfahren: in einem Beichtgespräch. Damit verbunden war ein persönliches Gespräch über die Firmvorbereitung sowie die je eigenen Glaubenserfahrungen und -wege. Gegen Mittag war der "Tag der Versöhnung" dann zu Ende. Die vielen Gespräche zwischen den Jugendlichen, die sich vorher kaum kannten, machten deutlich, dass es gut getan hatte, sich nach den vielen Video-Meetings einmal in Präsenzform zu treffen. Und gut getan hat es auch, dass während des größten Teils des Vormittags ein paar Wolken über uns waren, denn sonst wäre die Sonnenhitze neben dem frühen Aufstehen zu einer großen Herausforderung geworden.

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