Die guten Kontakte könnten erhalten bleiben
Von Diakon Eugen Griesmayr - Gleich bei der Begrüßung der 23 Mitglieder durch den Vorsitzenden Joachim Lyga, kam das Thema des möglichen Endes der Kolpingfamilie in zwei Jahren zur Sprache und wurde am Ende der Versammlung im Punkt Verschiedenes der Tagesordnung ausführlich diskutiert. Nach der kurzen Begrüßung gedachte die Versammlung der zwei verstorbenen Mitglieder des Jahres 2025. Der Präses Diakon Eugen Griesmayr sprach das Gebet für Ella Bokemüller und Wolfgang Vesterling. Eva-Maria Raders verlas anschließend den Jahresbericht 2025 für ihre Schwester, der Schriftführerin Dorothea Raders. Den Kassenbericht verlas der Kassierer Dieter Weishaupt. Der Stand der Mitglieder ist vom letzten Januar bis Januar 2026 von 56 auf 54 Mitglieder zurückgegangen. Es schloss sich der Bericht der Kassenprüfer an. Sie hatten alle Rechnungen und Belege geprüft und keinen Fehler gefunden. Der Kassierer wurde daraufhin einstimmig mit einer Enthaltung entlastet.
Bei den Ehrungen gab es diesmal ein seltenes Jubiläum: Herbert Bock wurde für 70 Jahre Treue zum Internationalen Kolpingwerk geehrt. Er ist somit länger Kolpingmitglied als die Kolpingfamilie Bündheim besteht. Außerdem wurden Dagmar Risch und Rudolf Sdralek für 50 Jahre Mitgliedschaft, Hubert Ackert für 40 Jahre, Florian Lyga für 30 Jahre und Monika Jahnke für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Alle erhielten aus der Hand der beiden Vorsitzenden Joachim Lyga und Udo Raders Blumen und Geschenke. Es konnten nicht alle Geehrten persönlich zur Versammlung erscheinen.
Beim Tagesordnungspunkt Verschiedenes erläuterte Udo Raders noch mal die bei der Begrüßung erwähnte aktuelle Situation der Kolpingfamilie Bündheim. In zwei Jahren sind neue Vorstandswahlen fällig und der aktuelle Vorstand hat schon vor längerer Zeit entschieden, aus Gründen des Alters nicht mehr für den neuen Vorstand zur Verfügung zu stehen. Jüngere Kandidaten für die Vorstandsarbeit sind im Moment nicht zu finden und deswegen wird sich die Kolpingfamilie Bündheim dann wahrscheinlich auflösen müssen. Einen Anschluss an andere Kolpingfamilien der Umgebung ist zwar möglich, aber wegen des Alters und der Immobilität der Mitglieder wenig wahrscheinlich. Jedes Kolpingmitglied kann dann aber auch als Einzelmitglied im Kolpingdiözesanverband Mitglied bleiben, oder sich einer anderen Kolpingfamilie anschließen. Die gewachsenen, guten Kontakte der Kolpingmitglieder in Bündheim untereinander könnten erhalten bleiben, wenn sich für die einzelnen Zusammenkünfte Organisatoren finden ließen. Mit dieser beruhigenden Aussage wurde die Tagesordnung geschlossen und die angeregten Gespräche wurden bei einem kleinen Imbiss und dem Neujahrsumtrunk weitergeführt.






