15. Dezember 2020

Ein wichtiger Teil der Gemeinde

Die Kolpingfamilie Schladen beging den Kolping-Gedenktag mit einem Gottesdienst und Ehrungen für langjährige Mitglieder.

Foto: Helmut Hohaus

Von Helmut Hohaus - Mit einem Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche, gehalten von Pfarrer Dirk Jenssen, begann der Kolpinggedenktag der Kolpingfamilie Schladen.

Der Gottesdienst unter Corona-Bedingungen, stand im Zeichen des heiligen Nikolaus, der heiligen Barbara, Johannes des Täufers und Adolph Kolpings. "Die Kolpingfamilie ist ein wichtiger Teil der Gemeinde und ich freue mich das es sie für die vielfältigen Aufgaben zur Verfügung stehen", so Pfarrer Jenssen. Zahlreiche Fürbitten wurden von Jessica Kreie, Astrid und Marlies Fleischhauer, Regina Basse, Daniela Schulte sowie Peter Koch vorgetragen. Rudolf Nahser trug die Lesung vor und Brigitte Arends begleitete den Gottesdienst musikalisch an der Orgel.

Bei der anschließenden Feierstunde ging der geistliche Leiter der Kolpingfamilie, Norbert Baumgart, auf den Kolping-Gedenktag ein. Der 4. Dezember ist das liturgische Datum für den Kolping-Gedenktag, denn an diesem Tag ist Adolph Kolping 1865 in Köln verstorben. An einem Sonntag rund um dieses Datum feiern viele Kolpingfamilien traditionell den Kolping-Gedenktag. Erstmals wurde er am 3. Dezember 1933 in der "Deutschen Kolpingsfamilie" - dem heutigen Kolpingwerk Deutschland - begangen. An diesem Tag erfolgte zugleich die feierliche Überreichung der Stammkarten an alle Mitglieder. Verbunden damit war die Errichtung des Stammbuches - der heutigen zentralen Mitgliederkartei - bei der damaligen Reichsführung der Deutschen Kolpingfamilie. Besonderer Wert wurde seitens der Verbandsleitung darauf gelegt, dass die Person Adolph Kolping, sein Wirken und Wollen in den Vordergrund dieser Feier gestellt und damit den Mitgliedern nahe gebracht wird.

Feste und Feiern sind feste Bestandteile im Gemeinschaftsleben der Kolpingfamilie. Sie bieten dem Einzelnen Kommunikations- und Kontaktmöglichkeiten, Begegnung und Unterhaltung. Es ist auch heute noch gut, in den Kolpingfamilien den Kolping-Gedenktag zu feiern, ihn zu einem Höhepunkt im verbandlichen Leben werden zu lassen. Lassen wir diesen Tag wirklich zu einem Fest werden, indem neben dem persönlichen Gespräch und der Begegnung vor allem auch auf die Person Adolph Kolping geschaut wird. Wenn wir vermeiden wollen, dass der Kolping-Gedenktag eine "Allerweltsveranstaltung" wird, sollten wir versuchen, eine Beziehung zu unserer verbandlichen Bildungsarbeit, unseren Aktionen und Initiativen herzustellen, vielleicht auch etwas Neues zu wagen.

Ein Gebet zur Heiligsprechung Adolph Kolpings trug Regina Basse vor. Da der Gedenktag genau am Nikolaustag gefeiert wurde, verlas Elisabeth Heldt eine Nikolausgeschichte zum Nachdenken. Norbert Baumgart und der Sprecher des Leitungsteams, Dennis Tewes, nahmen die Ehrungen der langjährigen Mitglieder vor. In Abwesenheit wurde Martin Prescher für 40 jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Bereits seit 60 Jahren gehören dem Deutschen Kolpingwerk Helmut Fuchs und Martin Tomczak an. Musik von der CD gab es von Reinhard Mey "Wir alle seins Brüder, wir alle seins gleich" und das "Ave Maria", nach der bekannten Version von Charles Gounod, gesungen von Elisabeth Haumann und das Kolpinglied "War einst ein braver Junggesell". Zum Abschluss wurde von den Mitgliedern das gemeinsame Treuegelöbnis zu Adolph Kolping und seinem Werk versprochen.

Foto: H. Hohaus
Von links: Norbert Baumgart, Helmut Fuchs, Christian Heldt, Martin Tomczak, Dennis Tewes


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