04. September 2018

Ein Zeichen gelebten Glaubens

Nach der Restaurierung kann das Vortragekreuz aus den sechziger Jahren wieder im Gottesdienst verwendet werden.

Von Diakon Norbert Fernkorn - In der Kirche St. Jakobus der Älter gibt es ein Vortragekreuz aus den sechziger Jahren, das seit Jahrzehnten ein Schattendasein führt. Nun drohte es nach und nach komplett auseinanderzufallen. Eine Notoperation war angesagt. Da sich die Bodenplatte des Kreuzkörpers mit dem Befestigungsmechanismus komplett gelöst hatte, musste diese zunächst fachmännisch mit passendem Messinglot neu angeschweißt werden. Die Rückseite musste mit einem passenden Schutzlack neu beschichtet und versiegelt werden. Anschließend wurden die Sichtseiten des Kreuzes gründlich poliert, damit sie wieder im Licht der Kerzen und Leuchter glänzen können. Hierbei wurde bewußt darauf verzichtet, kleine Dellen und Macken auszubügeln, welche vom jahrzehntelangen Gebrauch zeugen. Schließlich wurde die emaillierte Jakobus-Plakette neu eingesetzt und die Fragmente der Emaillebeschichtung, welche sich gelöst hatten und noch rekonstruierbar waren, wurden an ihren Positionen neu fixiert.

Nun befindet sich das Vortragekreuz wieder im Chorraum der Jakobikirche und ergänzt die Sammlung von Kunstgegenständen aus den verschiedenen Jahrhunderten um etwas Zeitgenössisches, das im Gottesdienst der Gemeinde auch praktisch verwendet wird.

Ein Zeichen gelebten Glaubens.


Chagall-Ausstellung in Liebenburg

Das Adventliche Wochenende

Präventionsschulung

Stadt - Land - Gott

Facebook