12. September 2022

Eine Tour mit Kurven, Höhen und Tiefen - wie im echten Leben.

Knapp 20 Motoradfahrerinnen und Motorradfahrer waren bei der herbstlichen Sommertour dabei.

Von Marco Koch - Ziemlich frisch war es am Sonntagmorgen, als sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommertour von Motorrad + Pilgern an der St.-Gregor-Kirche in Bündheim trafen. Und ziemlich nebelig. Nach dem Reisesegen wurden die Motorräder angelassen und die zwei Gruppen machten sich auf den Weg. Je höher es in den Harz ging, desto nebeliger wurde es. Kleine Tröpfchen setzten sich auf den Visieren der Helme ab und verdichteten sich zu großen Tropfen. Handschuhe und Motorradkleidung wurden immer feuchter. Jetzt wäre eine Sitzheizung gut gewesen, aber wir waren ja mit den Motorrädern unterwegs.

In Todtenrode wurde ein erster Stopp eingelegt. Die heiße Kaffeetasse wärmte die kühlen Finger, der Kaffee selbst den Rest. Nach einem ersten geistlichen Gedankenanstoß zur Frage, ob Fernweh nicht eigentlich Heimweh ist, ging es weiter Richtung Nordhausen. So richtig aufklaren wollte das Wetter auch jetzt noch nicht, obwohl der Himmel zeitweilig blau zwischen den Wolken hervorblitzte. Zum Mittagessen in Nordhausen saßen wir gerade unter dem Dach und Fach, da begann es wie aus Kübeln zu schütten. Das hatte genau gepasst.

Gut gestärkt und zumindest ein bisschen aufgewärmt ging es dann in den Dom zum Heiligen Kreuz. In der Krypta gab Matthias Schulte den nächsten geistlichen Impuls. Darin bezog er sich auf das Thema des Godehardjahres "Glauben geht!" Das Thema hatte uns schon auf der Tour nach Bamberg im Frühsommer begleitet. Anschließend bestand die Möglichkeit die Kirche mit ihren Schätzen auf eigene Faust zu erkunden. Neben dem wertvollen Tafelbild "Maria mit der Akelei" sind besonders 30 kunstvolle Grabplatten sowie die Stifterfiguren zu nennen - und nicht zu vergessen die Kreuzreliquie.

Auf dem Rückweg nach Bad Harzburg schien und wärmte dann endlich die Sonne. Einem gemeinsamen Abschluss in einer Eisdiele stand also nichts im Weg. Am Ende war es - wie immer - eine großartige Tour, die Olaf Kampschulte da für uns zusammengestellt hat: mit Kurven, Höhen und Tiefen - halt wie im echten Leben.


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Stadt - Land - Gott

Schutzkonzept

Godehardjahr

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Von Marco Koch - Ziemlich frisch war es am Sonntagmorgen, als sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommertour von Motorrad + Pilgern an der St.-Gregor-Kirche in Bündheim trafen. Und ziemlich nebelig. Nach dem Reisesegen wurden die Motorräder angelassen und die zwei Gruppen machten sich auf den Weg. Je höher es in den Harz ging, desto nebeliger wurde es. Kleine Tröpfchen setzten sich auf den Visieren der Helme ab und verdichteten sich zu großen Tropfen. Handschuhe und Motorradkleidung wurden immer feuchter. Jetzt wäre eine Sitzheizung gut gewesen, aber wir waren ja mit den Motorrädern unterwegs.

In Todtenrode wurde ein erster Stopp eingelegt. Die heiße Kaffeetasse wärmte die kühlen Finger, der Kaffee selbst den Rest. Nach einem ersten geistlichen Gedankenanstoß zur Frage, ob Fernweh nicht eigentlich Heimweh ist, ging es weiter Richtung Nordhausen. So richtig aufklaren wollte das Wetter auch jetzt noch nicht, obwohl der Himmel zeitweilig blau zwischen den Wolken hervorblitzte. Zum Mittagessen in Nordhausen saßen wir gerade unter dem Dach und Fach, da begann es wie aus Kübeln zu schütten. Das hatte genau gepasst.

Gut gestärkt und zumindest ein bisschen aufgewärmt ging es dann in den Dom zum Heiligen Kreuz. In der Krypta gab Matthias Schulte den nächsten geistlichen Impuls. Darin bezog er sich auf das Thema des Godehardjahres "Glauben geht!" Das Thema hatte uns schon auf der Tour nach Bamberg im Frühsommer begleitet. Anschließend bestand die Möglichkeit die Kirche mit ihren Schätzen auf eigene Faust zu erkunden. Neben dem wertvollen Tafelbild "Maria mit der Akelei" sind besonders 30 kunstvolle Grabplatten sowie die Stifterfiguren zu nennen - und nicht zu vergessen die Kreuzreliquie.

Auf dem Rückweg nach Bad Harzburg schien und wärmte dann endlich die Sonne. Einem gemeinsamen Abschluss in einer Eisdiele stand also nichts im Weg. Am Ende war es - wie immer - eine großartige Tour, die Olaf Kampschulte da für uns zusammengestellt hat: mit Kurven, Höhen und Tiefen - halt wie im echten Leben.


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