22. September 2026

Erinnerungen an viele Begegnungen und Feste wurden wach

Die Frauengruppe Aufbruch/Umbruch besuchte die Altäbtissin Susanne Jäger im ehemaligen Kloster Grauhof.

Von Elisabeth Schimek - Was passiert in Grauhof? Warum wohnt eine Altäbtissin auf dem Gelände von Kloster Grauhof? Diese Fragen bewegten die Frauengruppe Aufbruch/Umbruch schon seit längerem. Durch Frau Bettina Redemann wurde ein Kontakt mit der Altäbtissin Frau Susanne Jäger hergestellt. Frau Jäger lud die Gruppe in ihre Wohnküche ein. Dort standen schon Stühle und Getränke für die Frauen bereit.

Allein der Gang durch das ehemalige Kloster erinnerte einige Frauen an viele Begegnungen und Feste die dort gefeiert wurden. Erstaunt hörten die Frauen, dass die Klosterkammer eine Sonderbehörde des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur ist. Sie verwaltet ehemals kirchlichen Besitz und unterhält Kirchen und Klöster. Die Klosterkammer ist eine der ältesten und traditionsreichsten Landesbehörden in Niedersachsen. Sie fördert kirchliche, soziale und schulische Projekte und 15 Klosteranlagen, in denen heute noch evangelische Kloster-und Stiftsdamen leben. Viele Fragen zum Thema Klosterkammer konnte Frau Jäger beantworten bevor sie aus ihrem Leben erzählte. 

Ausführlich berichtete sie von der Entscheidung für das Kloster Isenhagen und ihrer Zeit als Äbtissin. Das Kloster bei Hankensbüttel ist ein lebendiges evangelisches Damenstift. Hier leben Konventualinnen in einer Gemeinschaft aus Glaube, Geschichte und modernem Alltag. Das Leben verbindet klösterliche Traditionen mit persönlicher Freiheit und eigenständigen Wohnformen in historischen Gemäuern. In den Sommermonaten werden Kirchenführungen von den Bewohnerinnen durchgeführt.

Nach ihrer Zeit als Äbtissin stand für Frau Jäger fest, in eine neue Umgebung zu ziehen. Aber als Altäbtissin bleibt sie dem Kloster Isenhagen bis auf weiteres eng verbunden. Ihren Traum, im ehemaligen Kloster Grauhof ein kleines religiöses Zentrum aufzubauen, hat sie mittlerweile verworfen. Stattdessen hat Frau Jäger in der evangelischen Kirche in Goslar verschiedene Aufgaben übernommen.

Beide Seiten waren von dem Abend hoch erfreut. Frau Jäger hatte zwei Stunden informativ und zugleich sehr persönlich erzählt. Auf der anderen Seite konnten die Frauen viele Geschichten und Erlebnisse in und um Kloster Grauhof erzählen.


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Erinnerungen an viele Begegnungen und Feste wurden wach

Die Frauengruppe Aufbruch/Umbruch besuchte die Altäbtissin Susanne Jäger im ehemaligen Kloster Grauhof.

Von Elisabeth Schimek - Was passiert in Grauhof? Warum wohnt eine Altäbtissin auf dem Gelände von Kloster Grauhof? Diese Fragen bewegten die Frauengruppe Aufbruch/Umbruch schon seit längerem. Durch Frau Bettina Redemann wurde ein Kontakt mit der Altäbtissin Frau Susanne Jäger hergestellt. Frau Jäger lud die Gruppe in ihre Wohnküche ein. Dort standen schon Stühle und Getränke für die Frauen bereit.

Allein der Gang durch das ehemalige Kloster erinnerte einige Frauen an viele Begegnungen und Feste die dort gefeiert wurden. Erstaunt hörten die Frauen, dass die Klosterkammer eine Sonderbehörde des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur ist. Sie verwaltet ehemals kirchlichen Besitz und unterhält Kirchen und Klöster. Die Klosterkammer ist eine der ältesten und traditionsreichsten Landesbehörden in Niedersachsen. Sie fördert kirchliche, soziale und schulische Projekte und 15 Klosteranlagen, in denen heute noch evangelische Kloster-und Stiftsdamen leben. Viele Fragen zum Thema Klosterkammer konnte Frau Jäger beantworten bevor sie aus ihrem Leben erzählte. 

Ausführlich berichtete sie von der Entscheidung für das Kloster Isenhagen und ihrer Zeit als Äbtissin. Das Kloster bei Hankensbüttel ist ein lebendiges evangelisches Damenstift. Hier leben Konventualinnen in einer Gemeinschaft aus Glaube, Geschichte und modernem Alltag. Das Leben verbindet klösterliche Traditionen mit persönlicher Freiheit und eigenständigen Wohnformen in historischen Gemäuern. In den Sommermonaten werden Kirchenführungen von den Bewohnerinnen durchgeführt.

Nach ihrer Zeit als Äbtissin stand für Frau Jäger fest, in eine neue Umgebung zu ziehen. Aber als Altäbtissin bleibt sie dem Kloster Isenhagen bis auf weiteres eng verbunden. Ihren Traum, im ehemaligen Kloster Grauhof ein kleines religiöses Zentrum aufzubauen, hat sie mittlerweile verworfen. Stattdessen hat Frau Jäger in der evangelischen Kirche in Goslar verschiedene Aufgaben übernommen.

Beide Seiten waren von dem Abend hoch erfreut. Frau Jäger hatte zwei Stunden informativ und zugleich sehr persönlich erzählt. Auf der anderen Seite konnten die Frauen viele Geschichten und Erlebnisse in und um Kloster Grauhof erzählen.


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