09. September 2019

Farbenfrohe Messgewänder und ungewohnte Gesänge

Pater Cyriac feierte einen Gottesdienst im syro-malabarischen Ritus.

Von Marco Koch - Etwa 1,37 Milliarden Einwohner hat Indien heute. Nach dem Hinduismus und dem Islam ist das Christentum mit ungefähr 30 Millionen Mitgliedern die drittgrößte Religionsgemeinschaft, das sind knapp 2,5% der Gesamtbevölkerung. Das Christentum in Indien führt seinen Ursprung auf den Apostel Thomas zurück, der Indien nach der Legende um das Jahr 52 erreichte und in der Nähe von Madras im Bundesstaat Tamil Nadu den Märtyrertod erlitt. Darum werden die Christen dort als Thomaschristen bezeichnet.

Auch wenn die Gründungsgeschichte einer Legende folgt, so ist hervorzuheben, dass das Christentum in Indien älter als viele Kirchen in Europa ist und sich aufgrund des fehlenden Kontaktes zur römischen Kirche eigenständig entwickelt hat. So hat sie auch eine Liturgie mit einer ganz eigenen Prägung. Davon konnten sich alle überzeugen, die der Einladung von Pater Cyriac gefolgt und am Sonntagnachmittag in die St.-Benno-Kirche gekommen waren: Anlässlich seines 60. Geburtstags feierte er die Dankmesse im syro-malabarischen Ritus. Neben den farbenfrohen Messgewändern fiel besonders der ungewohnte Wechselgesang zwischen Priestern, Chor und Gemeinde auf.

Im Anschluss an die Messe waren die Mitfeiernden noch ins Pfarrheim eingeladen, um sich nach dem  Gottesdienst zu stärken, sich auszutauchen und Pater Cyriac zu gratulieren.

 

mit 20% der Bevölkerung vertreten sind als Ergebnis der Missionen aus dem Westen.

mit 20% der Bevölkerung vertreten sind als Ergebnis der Missionen aus dem Westen.


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