29. Mai 2026

Feierlich und gemeinschaftsstärkend

In Liebenburg wurde der Ökumenische Pfingstgottesdienst in diesem Jahr in der Schlosskirche gefeiert.

Von Barbara Schwinum - Seit mehr als drei Jahrzehnten feiern die evangelische St.Trinitatisgemeinde und die katholische Gemeinde St. Märiä Verkündigung in Liebenburg nachmittags am Pfingstmontag gemeinsam einen Gottesdienst. Über viele Jahre geschah dies draußen im Feld an der historischen Bockwindmühle. Nachdem diese 2012 abgebrannt ist, wurde der Gottesdienst mit anschließendem Begegnungsfest auf die Wiese hinter die St.-Trinitatis-Kirche bzw. bei schlechtem Wetter in die Kirche verlegt.

Für dieses Jahr nun hatte der evangelische Kirchenvorstand mit Pastor Glufke angefragt, ob die Pfingstandacht nicht auch einmal in der katholischen Schlosskirche stattfinden könnte. Familie Winner war einverstanden und so wurden die Gemeindemitglieder am 25. Mai in die Schlosskirche eingeladen. Der Posaunenchor der St.-Trinitatis-Gemeinde hatte seine Mitwirkung wieder zugesagt, Pastor Glufke war mit predigen an der Reihe (dies geschieht immer im Wechsel) und Katja Nalborczyk begleitete die Andacht auf der Orgel.

Etwas 60 Personen aus unterschiedlichen Orten und Gemeinden fanden sich zur Feier des Gottesdienstes ein und waren sicher über die Kühle in der Kirche dankbar, denn draußen waren die Temperaturen sehr hoch.

Der Posaunenchor hatte sich oben auf der Empore versammelt und so klang sein Spiel bei der guten Akustik sehr feierlich und voll.

Die Pfingstgeschichte aus der Apostelgeschichte wurde vorgetragen und Pastor Glufke erläuterte u.a. in seiner Predigt, dass man in der heutigen Zeit bei dem immer stärker möglichen Gebrauch der Technik, z. B. einer Brille, die dem Träger automatisch alle gerade wichtigen Informationen geben kann, das menschliche Miteinander oft auf der Strecke bleibt. Ganz anders beim „Wunder“ von damals als durch das Kommen des Heiligen Geistes die Jünger spontan begannen in „anderen“ Sprachen zu sprechen. Die Menschen ströhmten herbei, verstanden alles, weil mit ihnen und nicht über sie gesprochen wurde. Der Heilige Geist überwand Sprachbarrieren, damit alle Menschen die „Heils“botschaft verstanden, bis heute.

Der einmal anders gefeierte ökumenische Pfingstgottesdienst, hat mir gut gefallen; er war feierlich und gemeinschaftsstärkend. Am Schluss wurde großzügig für die Zille in Goslar gespendet und draußen vor der Kirche traf man sich noch bei einem Kaltgetränk, Keksen, Knabbergebäck und wer wollte konnte auch ein Gläschen kühlen Weißwein trinken. Der Heilige Geist war wirklich am Werk!


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Für dieses Jahr nun hatte der evangelische Kirchenvorstand mit Pastor Glufke angefragt, ob die Pfingstandacht nicht auch einmal in der katholischen Schlosskirche stattfinden könnte. Familie Winner war einverstanden und so wurden die Gemeindemitglieder am 25. Mai in die Schlosskirche eingeladen. Der Posaunenchor der St.-Trinitatis-Gemeinde hatte seine Mitwirkung wieder zugesagt, Pastor Glufke war mit predigen an der Reihe (dies geschieht immer im Wechsel) und Katja Nalborczyk begleitete die Andacht auf der Orgel.

Etwas 60 Personen aus unterschiedlichen Orten und Gemeinden fanden sich zur Feier des Gottesdienstes ein und waren sicher über die Kühle in der Kirche dankbar, denn draußen waren die Temperaturen sehr hoch.

Der Posaunenchor hatte sich oben auf der Empore versammelt und so klang sein Spiel bei der guten Akustik sehr feierlich und voll.

Die Pfingstgeschichte aus der Apostelgeschichte wurde vorgetragen und Pastor Glufke erläuterte u.a. in seiner Predigt, dass man in der heutigen Zeit bei dem immer stärker möglichen Gebrauch der Technik, z. B. einer Brille, die dem Träger automatisch alle gerade wichtigen Informationen geben kann, das menschliche Miteinander oft auf der Strecke bleibt. Ganz anders beim „Wunder“ von damals als durch das Kommen des Heiligen Geistes die Jünger spontan begannen in „anderen“ Sprachen zu sprechen. Die Menschen ströhmten herbei, verstanden alles, weil mit ihnen und nicht über sie gesprochen wurde. Der Heilige Geist überwand Sprachbarrieren, damit alle Menschen die „Heils“botschaft verstanden, bis heute.

Der einmal anders gefeierte ökumenische Pfingstgottesdienst, hat mir gut gefallen; er war feierlich und gemeinschaftsstärkend. Am Schluss wurde großzügig für die Zille in Goslar gespendet und draußen vor der Kirche traf man sich noch bei einem Kaltgetränk, Keksen, Knabbergebäck und wer wollte konnte auch ein Gläschen kühlen Weißwein trinken. Der Heilige Geist war wirklich am Werk!


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