20. Dezember 2020

Fünf Tagesmärsche bis zum Ziel

Maria und Josef begeben sich auf den Weg nach Bethlehem.

Foto: Norbert Fernkorn

Von Diakon Norbert Fernkorn - Nun haben sich auch Maria und Josef auf den Weg nach Betlehem begeben. Von Nazareth, ihrem Wohnort aus, sind es zu Fuß fünf Tagesmärsche bis zu Ihrem Ziel: Betlehem, der Heimat von Josefs Familie aus dem Stamm Davids. Josef muss dorthin gehen, um sich eintragen zu lassen. Maria kann er nicht allein zurücklassen.

Die Reise ist beschwerlich, besonders für eine hochschwangere Frau wie Maria. Heute würde ein Arzt davon abraten, dieses anstrengende Wagnis auf sich zu nehmen. Egal, ob man den steinigen Weg von Galiläa über das judäische Bergland wählt, den deutlich weiteren Weg an der Küste entlang oder den über lange Zeit leicht abschüssigen Weg durch das Jordantal mit dem überaus anstrengenden Aufstieg von ca. 1000 Höhenmetern zum Schluss. Für eine hochschwangere Frau ist es eine Zumutung, auch wenn zeitweise der Esel als Lasttier zur Verfügung stand. Wenn man darauf sitzt, schaukelt es stark, und auch das ist für eine Hoch­schwangere nicht leicht. Egal, wie man es nimmt - für Maria war es eine Tortur!

Maria hat das all das ertragen, sonst wären sie nicht nach Betlehem gekommen.


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