19. April 2021

Gemeinsam statt einsam

Neu gestartetes Projekt der Caritas findet Anklang bei Seniorinnen und Senioren.
Von Aleksandra Gryska - Zu Anfang möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bedanken, dass ich so herzlich willkommen geheißen wurde. Mein Dank gilt ganz besonders der Kirchengemeinde St. Mariä Verkündigung in Liebenburg, die mir, ohne zu zögern, ein Büro im Pfarrhaus zur Verfügung gestellt hat. Darüber hinaus möchte ich mich ganz herzlich bei Frau Schwinum, Frau Walther und Frau Hennecke (Arbeitskreis Seniorenseelsorge) bedanken, die mich direkt in die Arbeit mit eingebunden haben und mir geholfen haben mir einen guten Überblick zu verschaffen. Ich bin wirklich dankbar für so viele liebe Menschen, die mir den Einstieg erleichtert haben. Seit dem 1. März gibt es bei der Caritas nun das Projekt "Gemeinsam statt einsam", bei dem die Seniorinnen und Senioren im Mittelpunkt stehen. Das sind bald zwei Monate mit vielen spannenden Gesprächen. Ziel des Projektes ist es, Seniorinnen und Senioren in Zeiten von Corona nicht zu vergessen und Teilhabe zu ermöglichen. Da es sich mit Teilhabe in Zeiten von Corona ein wenig schwierig gestaltet haben wir ein Plauder- und Sorgentelefon eingerichtet. Telefonate sollen von Sorgen ablenken und den Alltag ein wenig bereichern, und das tun sie auch, und zwar nicht nur den der Seniorinnen und Senioren, sondern auch meinen. Ich bin immer wieder erstaunt und begeistert mit welcher Hoffnung und Zuversicht die Menschen ihren Corona-Alltag meistern. Die Gespräche tun gut, denn ein wenig plaudern hat noch niemandem geschadet und gemeinsam ein wenig über den Alltag und das Weltgeschehen zu sprechen macht Spaß und lässt Kummer und Sorgen kurz in den Hintergrund treten. Oft staune ich, dass die Seniorinnen und Senioren trotz vieler Rückschläge in ihren Leben immer noch so positiv sind. Auf meine Frage, wie man das denn macht, bekomme ich meistens die Antworten "Ach, Frau Gryska, es gibt Menschen, denen geht es doch viel schlechter" oder "Was nützt es denn zu jammern, man muss nach vorne schauen". Für mich persönlich ist der Austausch zwischen den Generationen sehr bereichernd und ich würde mir wünschen, dass es im Alltag (nach Corona) mehr Möglichkeiten gibt Alt und Jung miteinander in Kontakt zu bringen. Ich habe das Gefühl, dass ich schon in kurzer Zeit sehr viel von der älteren Generation gelernt habe: Dinge gelassener sehen, sich an Kleinigkeiten erfreuen und die Hoffnung nie verlieren. Alles Dinge, die ich aus den regelmäßigen Gesprächen mitnehme. Beruhigend ist auch, dass die meisten Menschen, mit denen ich bis jetzt gesprochen habe, schon geimpft sind oder wenigstens einen Termin für eine Impfung haben. Das lässt hoffen, dass wir vielleicht einen halbwegs normalen Sommer erleben werden. Getreu dem Motto vieler Seniorinnen und Senioren versuche auch ich in diesem Zusammenhang nicht die Hoffnung zu verlieren. Ich freue mich auf viele weitere interessante Gespräche und möchte an dieser Stelle auch noch einmal die Telefonnummer des Plauder- und Sorgentelefons teilen. Sie erreichen mich dienstags bis donnerstags von 9 - 12 Uhr unter der Telefonnummer 05346 9206457. Bild: Martin Manigatterer | pfarrbriefservice.de

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Von Aleksandra Gryska - Zu Anfang möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bedanken, dass ich so herzlich willkommen geheißen wurde. Mein Dank gilt ganz besonders der Kirchengemeinde St. Mariä Verkündigung in Liebenburg, die mir, ohne zu zögern, ein Büro im Pfarrhaus zur Verfügung gestellt hat. Darüber hinaus möchte ich mich ganz herzlich bei Frau Schwinum, Frau Walther und Frau Hennecke (Arbeitskreis Seniorenseelsorge) bedanken, die mich direkt in die Arbeit mit eingebunden haben und mir geholfen haben mir einen guten Überblick zu verschaffen. Ich bin wirklich dankbar für so viele liebe Menschen, die mir den Einstieg erleichtert haben. Seit dem 1. März gibt es bei der Caritas nun das Projekt "Gemeinsam statt einsam", bei dem die Seniorinnen und Senioren im Mittelpunkt stehen. Das sind bald zwei Monate mit vielen spannenden Gesprächen. Ziel des Projektes ist es, Seniorinnen und Senioren in Zeiten von Corona nicht zu vergessen und Teilhabe zu ermöglichen. Da es sich mit Teilhabe in Zeiten von Corona ein wenig schwierig gestaltet haben wir ein Plauder- und Sorgentelefon eingerichtet. Telefonate sollen von Sorgen ablenken und den Alltag ein wenig bereichern, und das tun sie auch, und zwar nicht nur den der Seniorinnen und Senioren, sondern auch meinen. Ich bin immer wieder erstaunt und begeistert mit welcher Hoffnung und Zuversicht die Menschen ihren Corona-Alltag meistern. Die Gespräche tun gut, denn ein wenig plaudern hat noch niemandem geschadet und gemeinsam ein wenig über den Alltag und das Weltgeschehen zu sprechen macht Spaß und lässt Kummer und Sorgen kurz in den Hintergrund treten. Oft staune ich, dass die Seniorinnen und Senioren trotz vieler Rückschläge in ihren Leben immer noch so positiv sind. Auf meine Frage, wie man das denn macht, bekomme ich meistens die Antworten "Ach, Frau Gryska, es gibt Menschen, denen geht es doch viel schlechter" oder "Was nützt es denn zu jammern, man muss nach vorne schauen". Für mich persönlich ist der Austausch zwischen den Generationen sehr bereichernd und ich würde mir wünschen, dass es im Alltag (nach Corona) mehr Möglichkeiten gibt Alt und Jung miteinander in Kontakt zu bringen. Ich habe das Gefühl, dass ich schon in kurzer Zeit sehr viel von der älteren Generation gelernt habe: Dinge gelassener sehen, sich an Kleinigkeiten erfreuen und die Hoffnung nie verlieren. Alles Dinge, die ich aus den regelmäßigen Gesprächen mitnehme. Beruhigend ist auch, dass die meisten Menschen, mit denen ich bis jetzt gesprochen habe, schon geimpft sind oder wenigstens einen Termin für eine Impfung haben. Das lässt hoffen, dass wir vielleicht einen halbwegs normalen Sommer erleben werden. Getreu dem Motto vieler Seniorinnen und Senioren versuche auch ich in diesem Zusammenhang nicht die Hoffnung zu verlieren. Ich freue mich auf viele weitere interessante Gespräche und möchte an dieser Stelle auch noch einmal die Telefonnummer des Plauder- und Sorgentelefons teilen. Sie erreichen mich dienstags bis donnerstags von 9 - 12 Uhr unter der Telefonnummer 05346 9206457. Bild: Martin Manigatterer | pfarrbriefservice.de

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