30. Mai 2022

Glücklich, dabei gewesen zu sein

Vier Tage lang machten Jugendliche in der Firmvorbereitung dichte Erfahrungen "Auf Gottes Wegen".

Von Marco Koch – „Ich habe über Fragen nachgedacht, über die ich vorher noch nie nachgedacht habe.“ „Ich habe eine neue Perspektive auf die Kirche, den Glauben und auf Gott bekommen.“ „Es war schön, dass in so kurzer Zeit eine so tolle Gemeinschaft entstanden ist. Jeder hat jeden unterstützt, wenn es nötig war.“ – Das waren die Rückmeldungen, der Jugendlichen, die sich von Christi Himmelfahrt an vier Tage lang unter dem Motto „Auf Gottes Wegen“ auf ihre Firmung im September vorbereitet haben. Natürlich gab es aber auch kritische Stimmen. „Die Treffen hätten später beginnen sollen.“ „Eine tägliche Feedback-Runde wäre gut gewesen.“ Damit konnte das Vorbereitungsteam am Ende der gemeinsamen Zeit leben – wobei: Um 9.30 Uhr zu beginnen ist so früh auch wieder nicht.

Zu Beginn der vier Tage feierten die Jugendlichen die Himmelfahrts-Messe in St. Benno mit. Für die eine oder den anderen war das schon etwas gewöhnungsbedürftig, nach langer Zeit wieder einen Gottesdienst zu besuchen. Um die Frage „Wer ist da eigentlich mit mir unterwegs?“ ging es auf dem Weg in Richtung Kloster Riechenberg. Von dort aus ging es zum Mittagessen auf den Kanstein. Ein leckeres italienisches Buffet wartete auf die Jugendlichen, vom dem nicht viel übrig blieb. Wandern macht hungrig. Gemeinsam mit Kleopas und dem anderen Jünger machten die Jugendlichen sich anschließend auf den Weg nach Emmaus bzw. in diesem Fall in die Herz-Mariä-Kirche in Langelsheim. Unterwegs tauschten sie sich darüber aus, was sie schon über Jesus wissen und welche Bedeutung Jesus für sie hat. Zum Abschluss des Tages versammelten die Jugendlichen sich in der Kirche zur Anbetung vor dem Allerheiligsten. Das war für manche etwas Neues, aber die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus erkannten Jesus ja auch erst, als er mit ihnen das Brot brach.  

Eine Wanderung entlang der Teufelsmauer stand am Freitag auf dem Programm. „Eine großartige Location.“ war die einhellige Meinung der Jugendlichen. Inhaltlich gab es durchaus schwere Kost: Es ging um Versuchungen, Leidenschaften und Verantwortung. Nach kurzen Impulsen beschäftigten die Jugendlichen sich in Kleingruppen mit diesen Themen. „Coole Gespräche“, „tiefgründige Gespräche“, „Mir ist so einiges bewusst geworden.“ – mit diesen Worten beschrieben die Jugendlichen den Tag, der mit einer kurzen Andacht mitten im Wald endete und für manche zum Highlight der gemeinsamen Zeit wurde.

Aber weil man ja geteilter Meinung sein kann, fanden andere den dritten Tag noch besser: Morgens ging es ums Geld. Die Währung: Talente. Und weil Talente für uns heute eher etwas mit Eigenschaften, Fähigkeiten und Gaben zu tun haben, stellte sich – analog zum „Gleichnis vom anvertrauten Geld“ die Frage: Was mache ich eigentlich aus meinen Talenten? Für mich und für andere? Jetzt und in Zukunft? Eine Reihe von Talenten war am Nachmittag gefragt: Im Kletterpark in Wolfsburg war Mut notwendig, aber auch Geduld, Verständnis und Hilfsbereitschaft. Einen Riesenspaß hat das Klettern und Balancieren auf den bis zu 12 Meter hohen Herausforderungen den meisten Jugendlichen gemacht, einige kamen dabei auch an ihre Grenzen. Letztlich war es also nicht verwunderlich – oder, wie es einige sagten „Selbsterklärend! – dass der Nachmittag für viele der Höhepunkt der Tage war.

Am Sonntagvormittag stand der Rückblick auf die gemachten Wege an, der in eine atmosphärisch dichte Eucharistiefeier mündete. Und wenn die teilnehmenden Jugendlichen am Ende mit „Schade, dass die Tage schon vorbei sind.“ „Ich bin glücklich, dass ich dabei gewesen bin.“ zitiert werden können, dann müssen es wirklich gute Tage gewesen sein.


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Glücklich, dabei gewesen zu sein

Vier Tage lang machten Jugendliche in der Firmvorbereitung dichte Erfahrungen "Auf Gottes Wegen".

Von Marco Koch – „Ich habe über Fragen nachgedacht, über die ich vorher noch nie nachgedacht habe.“ „Ich habe eine neue Perspektive auf die Kirche, den Glauben und auf Gott bekommen.“ „Es war schön, dass in so kurzer Zeit eine so tolle Gemeinschaft entstanden ist. Jeder hat jeden unterstützt, wenn es nötig war.“ – Das waren die Rückmeldungen, der Jugendlichen, die sich von Christi Himmelfahrt an vier Tage lang unter dem Motto „Auf Gottes Wegen“ auf ihre Firmung im September vorbereitet haben. Natürlich gab es aber auch kritische Stimmen. „Die Treffen hätten später beginnen sollen.“ „Eine tägliche Feedback-Runde wäre gut gewesen.“ Damit konnte das Vorbereitungsteam am Ende der gemeinsamen Zeit leben – wobei: Um 9.30 Uhr zu beginnen ist so früh auch wieder nicht.

Zu Beginn der vier Tage feierten die Jugendlichen die Himmelfahrts-Messe in St. Benno mit. Für die eine oder den anderen war das schon etwas gewöhnungsbedürftig, nach langer Zeit wieder einen Gottesdienst zu besuchen. Um die Frage „Wer ist da eigentlich mit mir unterwegs?“ ging es auf dem Weg in Richtung Kloster Riechenberg. Von dort aus ging es zum Mittagessen auf den Kanstein. Ein leckeres italienisches Buffet wartete auf die Jugendlichen, vom dem nicht viel übrig blieb. Wandern macht hungrig. Gemeinsam mit Kleopas und dem anderen Jünger machten die Jugendlichen sich anschließend auf den Weg nach Emmaus bzw. in diesem Fall in die Herz-Mariä-Kirche in Langelsheim. Unterwegs tauschten sie sich darüber aus, was sie schon über Jesus wissen und welche Bedeutung Jesus für sie hat. Zum Abschluss des Tages versammelten die Jugendlichen sich in der Kirche zur Anbetung vor dem Allerheiligsten. Das war für manche etwas Neues, aber die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus erkannten Jesus ja auch erst, als er mit ihnen das Brot brach.  

Eine Wanderung entlang der Teufelsmauer stand am Freitag auf dem Programm. „Eine großartige Location.“ war die einhellige Meinung der Jugendlichen. Inhaltlich gab es durchaus schwere Kost: Es ging um Versuchungen, Leidenschaften und Verantwortung. Nach kurzen Impulsen beschäftigten die Jugendlichen sich in Kleingruppen mit diesen Themen. „Coole Gespräche“, „tiefgründige Gespräche“, „Mir ist so einiges bewusst geworden.“ – mit diesen Worten beschrieben die Jugendlichen den Tag, der mit einer kurzen Andacht mitten im Wald endete und für manche zum Highlight der gemeinsamen Zeit wurde.

Aber weil man ja geteilter Meinung sein kann, fanden andere den dritten Tag noch besser: Morgens ging es ums Geld. Die Währung: Talente. Und weil Talente für uns heute eher etwas mit Eigenschaften, Fähigkeiten und Gaben zu tun haben, stellte sich – analog zum „Gleichnis vom anvertrauten Geld“ die Frage: Was mache ich eigentlich aus meinen Talenten? Für mich und für andere? Jetzt und in Zukunft? Eine Reihe von Talenten war am Nachmittag gefragt: Im Kletterpark in Wolfsburg war Mut notwendig, aber auch Geduld, Verständnis und Hilfsbereitschaft. Einen Riesenspaß hat das Klettern und Balancieren auf den bis zu 12 Meter hohen Herausforderungen den meisten Jugendlichen gemacht, einige kamen dabei auch an ihre Grenzen. Letztlich war es also nicht verwunderlich – oder, wie es einige sagten „Selbsterklärend! – dass der Nachmittag für viele der Höhepunkt der Tage war.

Am Sonntagvormittag stand der Rückblick auf die gemachten Wege an, der in eine atmosphärisch dichte Eucharistiefeier mündete. Und wenn die teilnehmenden Jugendlichen am Ende mit „Schade, dass die Tage schon vorbei sind.“ „Ich bin glücklich, dass ich dabei gewesen bin.“ zitiert werden können, dann müssen es wirklich gute Tage gewesen sein.


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