28. Juni 2019

"Wie könnte ich IHN nicht lieben - meinen Gott?"

Gedanken ...

Von Anja Schmidt - Wie könnte ich IHN nicht lieben – meinen Gott??? Tage voller Stress und Aufregung, Nächte voller Arbeit liegen hinter mir, als ich raus gehe um der Seele Raum zu geben und den Kopf frei zu bekommen. Hinaus unter freien Himmel, direkt hinein in ein grünes Meer und die farbige Blütenpracht des Sommers.

Über mir Sonne und Wolken im Wechselspiel, den frischen Wind in den Haaren, kann ich eine Gruppe von Greifvögeln bei ihrem eleganten Flugspiel über einer Talsenke beobachten; und so richtet sich mein Blick nach oben und unweigerlich bleibe ich stehen. Über mir hatte der Himmel einen Anblick für mich bereitet, der es mir unmöglich machte meine Augen wieder abzuwenden. Ein Gewölbe aus hellen und dunklen Wolkentürmen, hatte sich formiert und direkt in der Mitte, so konnte man das Gefühl bekommen, hatten Sonne und Mond Seite an Seite nebeneinander liegend, gleichzeitig mit einem strahleneden Licht das Zentrum dieser Kuppel gebildet. Ein Meer von Sonnenstrahlen schien sich einen Weg gleichmäßig durch helle und dunkle Abschnitte der luftigen Türme zu bahnen.

An dieser Stelle spürte ich ganz deutlich die Gegenwart Gottes über mir; so als wolle ER mir mit all SEINER Schönheit, SEINER Wärme und SEINEM Licht zeigen, dass ER über mir ist, mich auf meinen Wegen begleitet und mich strahlend umfängt. Der Himmel stand still und die Wolken bewegten sich trotz des Windes überhaupt nicht. Zugleich zeigte ER mir, ER weht wo ER will und bleibt doch meine feste Burg - bei IHM ist eben alles möglich!!

Und während ich ganz ruhig auf dem Weg stehen bleibe um diesen Himmel über mir mit dem Heiligen Geist tief einzuatmen, beginnt ein Lied in meinem Kopf zu spielen, dessen Zeilen in diesem Augenblick nicht treffender sein könnten: Wie lange werde ich Dich lieben? So lange die Sterne über Dir scheinen werden ... Und länger wenn ich kann.. Wie lange werde ich Dich brauchen? So lange es Jahreszeiten geben wird ... Sie ihrer Vorsehung folgen ... Wie lange werde ich bei Dir sein? So lange das Meer gehalten ist, Wasser auf den Sandstrand zu spülen ... Wie lange werde ich bei Dir sein wollen? So lange Du es von mir möchtest ... Und bei weitem länger ...

Und während all dies gemeinsam mir wie ein Gespräch erscheint, in dem mir SEINE unendliche Liebe gezeigt wird, spüre ich so heftig wie lange nicht mehr in mir, die brennende Frage: „ Wie könnte ich Dich nicht lieben – meinen GOTT??? “


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