12. Dezember 2020

Habt keine Angst, zu leuchten!

In ihrem "Wort zum Sonntag" in der Goslarschen Zeitung ermutigt Gemeindereferentin Regina Soot dazu, das Friedenslicht aus Bethlehem nicht nur als Feuer weiterzugeben.

Foto: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

Von Regina Soot - Ein Text von Marianne Williamson, der immer wieder mit der Antrittsrede des früheren Präsidenten Nelson Mandela im Jahr 1994 in Verbindung gebracht wird, lautet „Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.“ Ja, es ist leichter, ein Opfer der Dunkelheit zu sein, als ein/e Träger/in des Lichts. Was täten wir, wenn es Letztere nicht gäbe?

Gerade in diesem Advent brauchen wir Menschen, die trösten, Mut machen und Zuversicht ausstrahlen. Wir brauchen diejenigen, die sich der adventlichen Hoffnung verpflichtet fühlen und mit viel Liebe, Kreativität und Humor Lichtmomente schaffen. Wir brauchen im „Volk, dass im Finstern wandelt“ Menschen, die „ein helles Licht“ sehen, wie es im biblischen Buch des Propheten Jesaja beschrieben wird.

Am morgigen dritten Advent wird in ganz Europa und auch an vielen anderen Orten der Welt das Friedenslicht aus Bethlehem verteilt. Es wurde im November von der neunjährigen Maria Khoury aus der Geburtsgrotte in ihrer Heimatstadt Bethlehem geholt, weiter nach Tel Aviv gebracht und von dort aus nach Wien geflogen. Vor allem die Pfadfinder sorgen für die Verteilung in die Städte und Ortschaften in ganz Europa. Über die Weihnachtstage wird es auch in vielen Kirchen bei uns zum Verteilen bereitstehen. Wer mag, kann es in einer Laterne mit nach Hause nehmen und weiter verschenken. Vielleicht freut sich ja auch die Nachbarin, die in diesem Jahr ihre Familie nicht besuchen kann oder der Bekannte, der sich gerade um seinen Betrieb sorgt, über eine kleine Laterne mit diesem Hoffnungszeichen.

Eine gesegnete dritte Adventswoche wünscht Ihnen

Regina Soot


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