26. September 2021

Hier angekommen ...

Am Sonntag feierte Gemeindereferent Marco Koch sein 30jähriges Berufsjubiläum.

Von Regina Soot - 30 Jahre sind eine ganz schön lange Zeit und so nahm Pastor Peter Gerloff die Sonntagsmesse in St. Jakobi zum Anlass, diesem Anlass einen Rahmen zu geben und die Jubiläumsurkunde des Bistums zu überreichen. Er dankte Marco Koch für sein engagiertes Tun: Nicht nur die Öffentlichkeitsarbeit der Katholischen Kirche Nordharz sei durch ihn geprägt - sowohl die gut gepflegte Homepage als auch das Magazin "Stadt - Land - Gott" würde es ohne ihn so nicht geben. Peter Gerloff sei fasziniert, wie es Marco Koch immer wieder gelänge, biblische und theologische Inhalte sprachlich und inhaltlich greifbar für die großen und kleinen Menschen zu übersetzen. Die Leute spürten "Das ist einer wie wir.". Marco Koch zeichne eine klare und sachliche Art aus und seine Argumentation sei immer positiv.

In seiner Ansprache zum Evangelium nahm Marco Koch zunächst seine eigenen Erfahrungen aus den verschiedenen Orten, an denen er tätig war, in den Blick. Sein beruflicher Weg begann 1991 in Hannover-Ricklingen mit dem Anerkennungsjahr. Anschließend war er in Salzgitter Bad und Wolfsburg tätig, bevor er vor zehn Jahren nach Goslar zog, wo nicht nur die Heirat und die Geburt seiner Kinder ihm das Gefühl geben, angekommen zu sein. In den Jahren habe er an vielen Aufgaben Freude gefunden, wie z. B. die Sakramentenkatechese, Bibelgesprächsgruppen, Motorrad & Pilgern, viele Einzelbegegnungen und -projekte oder die vielfältigen Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit. Es gab in den 30 Jahren aber auch viele Herausforderungen, wie den Stop der Ausbildung von Gemeindereferent:innen Mitte der 2000er Jahre, die Finanzkrise des Bistums, der Missbrauch durch Priester, immer weniger Personal, Geld, Christen, der Glaubwürdigkeitsverlust der Kirche in der Gesellschaft und nicht zuletzt die Corona-Krise.

In dieser Spannung steht die pastorale Arbeit in dieser Zeit und so wies Marco Koch nochmal auf die erste Lesung des Tages hin: Darin wird erzählt, wie der Geist Gottes über Eldad und Medad kam, sie aber nicht zum Offenbarungszelt gingen ... wie man das eigentlich so machte. Josua wollte nur deshalb verhindern, dass sie Verantwortung übernehmen. Mit den darauf folgenden Worten Mose "Wenn nur das ganze Volk des Herrn zu Propheten würde, wenn nur der Herr seinen Geist auf sie alle legte!" ermutigte Marco Koch die Zuhörenden: "Machen wir doch den Geist Gottes nicht klein - Trauen wir doch auch denen, die auf den ersten Blick nicht zu uns zu passen scheinen, mal etwas zu! Denn: Es geht - anders!"


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