21. März 2021

Hier bin ich!

Die Kommunionkinder in Goslar haben sich mit der Erzählung über Samuel beschäftigt - und dabei Großartiges geschaffen.
Von Marco Koch - Gestern Nachmittag trafen sich die Kommunionkinder in Goslar zum zweiten Mal in einer Videokonferenz. In der Herausforderung der Woche hatten sie sich zuvor mit der Erzählung "Samuel hört Gott" (1 Samuel 3,1-21) beschäftigt. Das Treffen begann mit einem kurzen Rückblick auf das, was in den Wochen seit Beginn der Kommunionvorbereitung schon gelaufen ist: Um sich selbst vorzustellen, hatte jedes Kind ein Lapbook zum Thema "Das bin ich!" gestaltet und auf diese Weise von sich erzählt. Dann ging es darum herauszufinden, welche Menschen mir wichtig sind. Dazu gabe es im Internet eine Wortwolke, in die die wichtigsten Personen eingefügt werden konnten. Am häufigsten wurde die Oma genannt, was ich zunächst verwunderlich fand. Ich hatte eher mit Mama oder Papa gerechnet. Eine Mutter machte aber darauf aufmerksam, dass die meisten Kinder ja zwei Omas haben. In der nächsten Herausforderung waren die Familien in die St.-Jakobi-Kirche eingeladen, um auf eine große Tapete die Taufdaten und vielleicht noch ein Foto zu kleben. Auch die Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher waren und sind gebeten, bei dieser Aktion mitzumachen. Geht es doch darum, dass wir als Christen Gemeinschaft bilden und leben. Miteinander ins Gespräch kommen oder sogar miteinander Gottesdienst feiern können wir zurzeit in der Kirche und in der Gemeinde nicht. Trotzdem ging es in der nächsten Herausforderung mit dem Spiel "Activity" darum, wie wir anderen etwas mitteilen können: Natürlich geht das mit Worten, aber auch durch Zeichen, Gestik und vor allem Mimik. Menschen kommunizieren - und für katholische Christen hat das eine doppelte Bedeutung, denn auch der Empfang des Leibes Christi wird so beschrieben. Es geht also um die Gemeinschaft (Communio) untereinander und mit Gott. Genau von dieser Gemeinschaft, diesem Austausch mit Gott, erzählt die Geschichte über Samuel. Die Kinder waren eingeladen, daraus ein Rollenspiel, einen Comic oder ein Video zu gestalten. Die Ergebnisse waren - ich kann das so sagen - überwältigend. Auf äußerst berührende Weise haben die Kinder die Erzählung für sich erschlossen und die Bedeutung für sich entdeckt. Das wurde in allen Erarbeitungen und im Austausch in vier Kleingruppen deutlich. Auch wenn die Vorbereitung auf die Kommunion in diesem Jahr so ganz anders ist, zeigt sich bei jeder Herausforderung und bei jedem Treffen, dass das Motto passt: Geht doch!

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Von Marco Koch - Gestern Nachmittag trafen sich die Kommunionkinder in Goslar zum zweiten Mal in einer Videokonferenz. In der Herausforderung der Woche hatten sie sich zuvor mit der Erzählung "Samuel hört Gott" (1 Samuel 3,1-21) beschäftigt. Das Treffen begann mit einem kurzen Rückblick auf das, was in den Wochen seit Beginn der Kommunionvorbereitung schon gelaufen ist: Um sich selbst vorzustellen, hatte jedes Kind ein Lapbook zum Thema "Das bin ich!" gestaltet und auf diese Weise von sich erzählt. Dann ging es darum herauszufinden, welche Menschen mir wichtig sind. Dazu gabe es im Internet eine Wortwolke, in die die wichtigsten Personen eingefügt werden konnten. Am häufigsten wurde die Oma genannt, was ich zunächst verwunderlich fand. Ich hatte eher mit Mama oder Papa gerechnet. Eine Mutter machte aber darauf aufmerksam, dass die meisten Kinder ja zwei Omas haben. In der nächsten Herausforderung waren die Familien in die St.-Jakobi-Kirche eingeladen, um auf eine große Tapete die Taufdaten und vielleicht noch ein Foto zu kleben. Auch die Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher waren und sind gebeten, bei dieser Aktion mitzumachen. Geht es doch darum, dass wir als Christen Gemeinschaft bilden und leben. Miteinander ins Gespräch kommen oder sogar miteinander Gottesdienst feiern können wir zurzeit in der Kirche und in der Gemeinde nicht. Trotzdem ging es in der nächsten Herausforderung mit dem Spiel "Activity" darum, wie wir anderen etwas mitteilen können: Natürlich geht das mit Worten, aber auch durch Zeichen, Gestik und vor allem Mimik. Menschen kommunizieren - und für katholische Christen hat das eine doppelte Bedeutung, denn auch der Empfang des Leibes Christi wird so beschrieben. Es geht also um die Gemeinschaft (Communio) untereinander und mit Gott. Genau von dieser Gemeinschaft, diesem Austausch mit Gott, erzählt die Geschichte über Samuel. Die Kinder waren eingeladen, daraus ein Rollenspiel, einen Comic oder ein Video zu gestalten. Die Ergebnisse waren - ich kann das so sagen - überwältigend. Auf äußerst berührende Weise haben die Kinder die Erzählung für sich erschlossen und die Bedeutung für sich entdeckt. Das wurde in allen Erarbeitungen und im Austausch in vier Kleingruppen deutlich. Auch wenn die Vorbereitung auf die Kommunion in diesem Jahr so ganz anders ist, zeigt sich bei jeder Herausforderung und bei jedem Treffen, dass das Motto passt: Geht doch!

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