16. April 2026

Ins Ostern Christi hineingestorben

Professor Gerd Winner ist am Mittwochabend der Osterwoche im Alter von 89 Jahren von Gott heimgerufen worden.

Obwohl viele Nahestehenden um seine ernste gesundheitliche Verfassung wussten, löst diese Todesnachricht doch bei sehr vielen Menschen aus Nah und Fern tiefe Trauer aus. Wir verlieren in ihm ein engagiertes Gemeindemitglied, einen international angesehenen und geschätzten Künstler und einen großartigen Menschen. Unsere Gedanken und Gebete gelten nun besonders seiner Familie und seinen nächsten Verwandten.

Für die Liebenburger Gemeindemitglieder und Mitbewohner des Ortes markiert dieser Tag einen gewichtigen Einschnitt. Schon seit 1974, als er mit seiner ersten Frau Ingema Reuter das barocke Schloss bezog, war zu spüren, wie hier auf dem Burgberg neues Leben einzog. Die zwei waren damals noch beide aktiv in ihren Kunstprojekten und im Lehrberuf.

Nach dem Verlust seiner Frau Ingema im Jahr 1998 begann Gerd Winner ganz bewusst bald die Lebensphase des Alters. Mit dem neuen Glück seiner Ehe mit Martina, und gesegnet durch seine späte Vaterschaft, ging er unermüdlich neue Aufgaben an. Von tiefem Glauben erfüllt, verfolgte er weiterhin viele Projekte außerhalb der Region. Zugleich verwandelte er zusammen mit seiner Familie das Schloss mit der Schlosskirche St. Mariä Verkündigung zu einem Künstlerhaus. Viele Kolleginnen und Kollegen gingen dort ein und aus, holten sich Rat, und gingen mit neuer, eigener Inspiration zurück an ihre Arbeit.

Schon vor 2002 hatte Gerd Winner seinen Garten für die alljährliche Marienfeier im auf der barocken Freitreppe geöffnet. Die anschließende Begegnung wuchs sich immer mehr zu einem beliebten Treffpunkt für Familie, Freunde und Bekannte aus, die hier, zusammen mit den Gläubigen der Katholischen Kirche Nordharz und im Dialog mit Bildern von Ingema Reuter, neue Formen der Marienfrömmigkeit ausprobieren. Fronleichnamsprozessionen konnten mit ihren Stationen auf Skulpturen zurückgreifen, die inzwischen seit dem Jahr 2009 die Terrassen der Liebenburg zieren. Den Flankierungsturm, der durch das Engagement des Burgenvereins ebenso wie der Hausmannsturm zu einem Ausflugsort geworden war, begann die Gemeinde, von Gerd und der Familie unterstützt, für die ökumenische Aussendung des Friedenslichtes von Bethlehem im Advent zu nutzen.

Gerd Winner ging auch in den konkreten Veränderungen der seelsorglichen Bedingungen aufmerksam und bereitwillig mit. Er engagierte sich schließlich selbst als ehrenamtlicher Gottesdienstleiter, wenn eine Eucharistiefeier nicht stattfinden konnte.

Viele seiner künstlerischen Gestaltungen tragen Spuren seines Glaubens nachhaltig in unsere Kirchen und Kapellen. Ich denke dabei besonders an die Langelsheimer Herz Mariä-Kirche, die Kreuzkapelle im Eingangsbereich der Goslarer Asklepios-Klinik und die Altarbehänge in der Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere.

Nicht zuletzt regte er die Gründung eines Fördervereins für die Schlosskirche an. So konnte die Veranstaltungsreihe „KulTourZeit am Mittwoch“ regelmäßig durch Musik, Vorträge oder Kunstpräsentationen die Impulse von Schloss, Skulpturenpark und Burgberg vertiefen.

Besonders wird uns Priestern ganz persönlich seine Gastfreundschaft nach den Messfeiern fehlen, wo man sich immer auf ein anregendes, inspirierendes und warmherziges Gespräch mit ihm in seinem Atelier freuen konnte. Seine tiefe Spiritualität und Wärme lebt in seiner Kunst weiter.

Gerd, du bist, gut vorbereitet, von uns gegangen.

Wir nehmen dankbar Abschied von Gerd Winner im Auferstehungsamt am Freitag, den 24. April in der Braunschweiger Dominikanerkirche St. Albertus Magnus und empfehlen ihn unserem gütigen und liebenden Gott. Die genauen Daten für das Auferstehungsamt werden hier veröffentlicht, sobald sie bekannt sind.                        

Pfarrer Thomas Mogge und Pastor Ulrich Schmalstieg


Präventionsfortbildung

Stadt - Land - Gott

Webshop Goslarsche Höfe

Schutzkonzept

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Ins Ostern Christi hineingestorben

Professor Gerd Winner ist am Mittwochabend der Osterwoche im Alter von 89 Jahren von Gott heimgerufen worden.

Obwohl viele Nahestehenden um seine ernste gesundheitliche Verfassung wussten, löst diese Todesnachricht doch bei sehr vielen Menschen aus Nah und Fern tiefe Trauer aus. Wir verlieren in ihm ein engagiertes Gemeindemitglied, einen international angesehenen und geschätzten Künstler und einen großartigen Menschen. Unsere Gedanken und Gebete gelten nun besonders seiner Familie und seinen nächsten Verwandten.

Für die Liebenburger Gemeindemitglieder und Mitbewohner des Ortes markiert dieser Tag einen gewichtigen Einschnitt. Schon seit 1974, als er mit seiner ersten Frau Ingema Reuter das barocke Schloss bezog, war zu spüren, wie hier auf dem Burgberg neues Leben einzog. Die zwei waren damals noch beide aktiv in ihren Kunstprojekten und im Lehrberuf.

Nach dem Verlust seiner Frau Ingema im Jahr 1998 begann Gerd Winner ganz bewusst bald die Lebensphase des Alters. Mit dem neuen Glück seiner Ehe mit Martina, und gesegnet durch seine späte Vaterschaft, ging er unermüdlich neue Aufgaben an. Von tiefem Glauben erfüllt, verfolgte er weiterhin viele Projekte außerhalb der Region. Zugleich verwandelte er zusammen mit seiner Familie das Schloss mit der Schlosskirche St. Mariä Verkündigung zu einem Künstlerhaus. Viele Kolleginnen und Kollegen gingen dort ein und aus, holten sich Rat, und gingen mit neuer, eigener Inspiration zurück an ihre Arbeit.

Schon vor 2002 hatte Gerd Winner seinen Garten für die alljährliche Marienfeier im auf der barocken Freitreppe geöffnet. Die anschließende Begegnung wuchs sich immer mehr zu einem beliebten Treffpunkt für Familie, Freunde und Bekannte aus, die hier, zusammen mit den Gläubigen der Katholischen Kirche Nordharz und im Dialog mit Bildern von Ingema Reuter, neue Formen der Marienfrömmigkeit ausprobieren. Fronleichnamsprozessionen konnten mit ihren Stationen auf Skulpturen zurückgreifen, die inzwischen seit dem Jahr 2009 die Terrassen der Liebenburg zieren. Den Flankierungsturm, der durch das Engagement des Burgenvereins ebenso wie der Hausmannsturm zu einem Ausflugsort geworden war, begann die Gemeinde, von Gerd und der Familie unterstützt, für die ökumenische Aussendung des Friedenslichtes von Bethlehem im Advent zu nutzen.

Gerd Winner ging auch in den konkreten Veränderungen der seelsorglichen Bedingungen aufmerksam und bereitwillig mit. Er engagierte sich schließlich selbst als ehrenamtlicher Gottesdienstleiter, wenn eine Eucharistiefeier nicht stattfinden konnte.

Viele seiner künstlerischen Gestaltungen tragen Spuren seines Glaubens nachhaltig in unsere Kirchen und Kapellen. Ich denke dabei besonders an die Langelsheimer Herz Mariä-Kirche, die Kreuzkapelle im Eingangsbereich der Goslarer Asklepios-Klinik und die Altarbehänge in der Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere.

Nicht zuletzt regte er die Gründung eines Fördervereins für die Schlosskirche an. So konnte die Veranstaltungsreihe „KulTourZeit am Mittwoch“ regelmäßig durch Musik, Vorträge oder Kunstpräsentationen die Impulse von Schloss, Skulpturenpark und Burgberg vertiefen.

Besonders wird uns Priestern ganz persönlich seine Gastfreundschaft nach den Messfeiern fehlen, wo man sich immer auf ein anregendes, inspirierendes und warmherziges Gespräch mit ihm in seinem Atelier freuen konnte. Seine tiefe Spiritualität und Wärme lebt in seiner Kunst weiter.

Gerd, du bist, gut vorbereitet, von uns gegangen.

Wir nehmen dankbar Abschied von Gerd Winner im Auferstehungsamt am Freitag, den 24. April in der Braunschweiger Dominikanerkirche St. Albertus Magnus und empfehlen ihn unserem gütigen und liebenden Gott. Die genauen Daten für das Auferstehungsamt werden hier veröffentlicht, sobald sie bekannt sind.                        

Pfarrer Thomas Mogge und Pastor Ulrich Schmalstieg


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