20. April 2019

Karsamstag - Zwischen Todesstille und Erwartung

Der Tag nach der Beerdigung eines nahen Angehörigen ist oft viel schwerer zu ertragen, als der Tag der Bestattung. Für die Anhänger Jesu war der Karsamstag sicher so ein Tag.
Der Karsamstag ist ein stiller Tag, an dem keine großen liturgischen Feiern stattfinden. Nur die Tagzeiten werden gebetet, z. B. die Trauermette um 8.30 Uhr in der St.-Jakobi-Kirche in Goslar. Um 11.30 Uhr sind Sie nach St. Benno in Goslar-Jürgenohl eingeladen. Dort werden die Speisen, auf die man unter Umständen während der 40 Tage des Fastens verzichtet hat - Wurst, Käse, Eier, aber auch Brot - gesegnet. Die gesegneten Speisen werden dann zum Frühstück am Ostersonntag im Kreis der Familie verzehrt. Die Speisesegnung am Karsamstag ist ein polnischer Brauch, der den Weg in unsere Gemeinden gefunden hat.

Hintergrund

Weil am jüdischen Ruhetag, dem Sabbat, nicht gearbeitet werden durfte, musste Jesus nach seinem Tod am Kreuz noch am Freitag ins Grab gelegt werden. Mit seiner Grablegung starb auch die Hoffnung der Jünger auf den Retter.  Der Karsamstag endet mit dem Beginn der Feier der Osternacht, die als Nachtwache (Vigil) bereits zur Liturgie des Ostersonntags gehört und in vielen Kirchen schon in den späten Abendstunden des Karsamstags gefeiert wird. Übrigens: Oft wird der Karsamstag als Ostersamstag bezeichnet. Das ist aber nicht richtig. Der Ostersamstag ist der Samstag nach Ostern! Jesus ist wirklich gestorben. Er ist in die tiefste menschliche Not hineingegangen, er ist "hinabgestiegen in das Reich des Todes". Er hat unserem Tod die Bitterkeit genommen. Wir wissen, unsere Gemeinschaft mit Christus überdauert den Tod. (Schott Messbuch)

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Der Karsamstag ist ein stiller Tag, an dem keine großen liturgischen Feiern stattfinden. Nur die Tagzeiten werden gebetet, z. B. die Trauermette um 8.30 Uhr in der St.-Jakobi-Kirche in Goslar. Um 11.30 Uhr sind Sie nach St. Benno in Goslar-Jürgenohl eingeladen. Dort werden die Speisen, auf die man unter Umständen während der 40 Tage des Fastens verzichtet hat - Wurst, Käse, Eier, aber auch Brot - gesegnet. Die gesegneten Speisen werden dann zum Frühstück am Ostersonntag im Kreis der Familie verzehrt. Die Speisesegnung am Karsamstag ist ein polnischer Brauch, der den Weg in unsere Gemeinden gefunden hat.

Hintergrund

Weil am jüdischen Ruhetag, dem Sabbat, nicht gearbeitet werden durfte, musste Jesus nach seinem Tod am Kreuz noch am Freitag ins Grab gelegt werden. Mit seiner Grablegung starb auch die Hoffnung der Jünger auf den Retter.  Der Karsamstag endet mit dem Beginn der Feier der Osternacht, die als Nachtwache (Vigil) bereits zur Liturgie des Ostersonntags gehört und in vielen Kirchen schon in den späten Abendstunden des Karsamstags gefeiert wird. Übrigens: Oft wird der Karsamstag als Ostersamstag bezeichnet. Das ist aber nicht richtig. Der Ostersamstag ist der Samstag nach Ostern! Jesus ist wirklich gestorben. Er ist in die tiefste menschliche Not hineingegangen, er ist "hinabgestiegen in das Reich des Todes". Er hat unserem Tod die Bitterkeit genommen. Wir wissen, unsere Gemeinschaft mit Christus überdauert den Tod. (Schott Messbuch)

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