03. April 2021

Karsamstag - Zwischen Todesstille und Erwartung

Der Tag nach der Beerdigung eines nahen Angehörigen ist oft viel schwerer zu ertragen, als der Tag der Bestattung. Für die Anhänger Jesu war der Karsamstag sicher so ein Tag.
Inhaltlich hätte die sogenannte Osterruhe heute gut gepasst, denn der Karsamstag ist auch in der Kirche ein stiller Tag, an dem keine großen liturgischen Feiern stattfinden. Er fällt auf den jüdischen Ruhetag Sabbat, an dem nicht gearbeitet werden darf. Darum musste Jesus nach seinem Tod am Kreuz noch am Freitag ins Grab gelegt werden. Sein Weg scheint zuende zu sein. Der Karsamstag endet mit dem Beginn der Feier der Osternacht, die als Nachtwache (Vigil) bereits zur Liturgie des Ostersonntags gehört und in vielen Kirchen schon in den späten Abendstunden des Karsamstags gefeiert wird. Übrigens: Oft wird der Karsamstag als Ostersamstag bezeichnet. Das ist aber nicht richtig. Der Ostersamstag ist der Samstag nach dem Ostersonntag! Jesus ist wirklich gestorben. Er ist in die tiefste menschliche Not hineingegangen, er ist "hinabgestiegen in das Reich des Todes". Er hat unserem Tod die Bitterkeit genommen. Wir wissen, unsere Gemeinschaft mit Christus überdauert den Tod. (Schott Messbuch) Bild: Peter Weidemann | pfarrbriefservice.de

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Inhaltlich hätte die sogenannte Osterruhe heute gut gepasst, denn der Karsamstag ist auch in der Kirche ein stiller Tag, an dem keine großen liturgischen Feiern stattfinden. Er fällt auf den jüdischen Ruhetag Sabbat, an dem nicht gearbeitet werden darf. Darum musste Jesus nach seinem Tod am Kreuz noch am Freitag ins Grab gelegt werden. Sein Weg scheint zuende zu sein. Der Karsamstag endet mit dem Beginn der Feier der Osternacht, die als Nachtwache (Vigil) bereits zur Liturgie des Ostersonntags gehört und in vielen Kirchen schon in den späten Abendstunden des Karsamstags gefeiert wird. Übrigens: Oft wird der Karsamstag als Ostersamstag bezeichnet. Das ist aber nicht richtig. Der Ostersamstag ist der Samstag nach dem Ostersonntag! Jesus ist wirklich gestorben. Er ist in die tiefste menschliche Not hineingegangen, er ist "hinabgestiegen in das Reich des Todes". Er hat unserem Tod die Bitterkeit genommen. Wir wissen, unsere Gemeinschaft mit Christus überdauert den Tod. (Schott Messbuch) Bild: Peter Weidemann | pfarrbriefservice.de

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