18. Februar 2019

Mister X wollte nicht gefunden werden - und Gott?

Die Vorbereitung auf die Firmung 2019 startete mit einer großangelegten Suchaktion.
Von Marco Koch - Den ganzen Nachmittag waren 31 junge Leute in der Goslarer Altstadt auf der Suche, aber erwischt haben sie ihn nicht: Mister X - oder richtiger Missis und Mister X - konnte den sechs Kleingruppen, die ihm auf der Spur waren immer wieder entkommen. Angelehnt an das Spiel "Scotland Yard" durften Jäger und Gejagte nach bestimmten Regeln von einem Kreuzungspunkt in der Stadt zum nächsten ziehen. Und auch wenn Mister X nicht gestellt werden konnte, gab es eine ganze Reihe von Such-Erfahrungen:
  • Ich treffe die Entscheidung einen Weg zu nehmen und erkenne nach einiger Zeit, dass es gut ist, die Richtung zu korrigieren.
  • Für eine intensive Suche brauche ich Durchhaltevermögen. Wenn ich gleich bei der ersten Enttäuschung aufgebe, werde ich nicht oft ans Ziel kommen.
  • Ich kann mich auf einem anderen Weg auf die Suche machen, als andere das tun - und trotzdem wird das gleiche Ziel erreicht.
  • Wenn ich gemeinsam mit anderen in eine Richtung gehe, ist es wichtig, sich über die Wege abzustimmen.
Die gemachten Erfahrungen fanden ihren Widerhall im abschließenden Gottesdienst, denn auch in den biblischen Texten ging es um das Suchen und das Finden: "Denn wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, werde ich mich von euch finden lassen. Das sage ich, der Herr." (Jer 29,13b-14a) Da scheint Gott also anders zu sein als Mister X, der alles daran gesetzt hat, nicht gefunden zu werden. Er will nicht nur gefunden werden, sondern er macht sich sogar auf die Suche nach jedem einzelnen von uns. So, wie es dann im Evangelium über die Berufung der Jünger zu hören war, ruft er jeden von uns:"Kommt, folgt mir!" (Mt 4,19) Vielleicht ist die Entscheidung an der Firmvorbereitung teilzunehmen eine erste Antwort der Jugendlichen auf diesen Ruf - egal, wodurch sie zunächst motiviert ist. Hoffentlich nutzen sie die Zeit der Vorbereitung und haben ein offenes Ohr und ein offenes Herz für Gott und sein Wort. Das bekamen sie am Ende des Start-Events dann auch mit auf den Weg: Die gute Nachricht - Gottes Wort für dich!

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Von Marco Koch - Den ganzen Nachmittag waren 31 junge Leute in der Goslarer Altstadt auf der Suche, aber erwischt haben sie ihn nicht: Mister X - oder richtiger Missis und Mister X - konnte den sechs Kleingruppen, die ihm auf der Spur waren immer wieder entkommen. Angelehnt an das Spiel "Scotland Yard" durften Jäger und Gejagte nach bestimmten Regeln von einem Kreuzungspunkt in der Stadt zum nächsten ziehen. Und auch wenn Mister X nicht gestellt werden konnte, gab es eine ganze Reihe von Such-Erfahrungen:
  • Ich treffe die Entscheidung einen Weg zu nehmen und erkenne nach einiger Zeit, dass es gut ist, die Richtung zu korrigieren.
  • Für eine intensive Suche brauche ich Durchhaltevermögen. Wenn ich gleich bei der ersten Enttäuschung aufgebe, werde ich nicht oft ans Ziel kommen.
  • Ich kann mich auf einem anderen Weg auf die Suche machen, als andere das tun - und trotzdem wird das gleiche Ziel erreicht.
  • Wenn ich gemeinsam mit anderen in eine Richtung gehe, ist es wichtig, sich über die Wege abzustimmen.
Die gemachten Erfahrungen fanden ihren Widerhall im abschließenden Gottesdienst, denn auch in den biblischen Texten ging es um das Suchen und das Finden: "Denn wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, werde ich mich von euch finden lassen. Das sage ich, der Herr." (Jer 29,13b-14a) Da scheint Gott also anders zu sein als Mister X, der alles daran gesetzt hat, nicht gefunden zu werden. Er will nicht nur gefunden werden, sondern er macht sich sogar auf die Suche nach jedem einzelnen von uns. So, wie es dann im Evangelium über die Berufung der Jünger zu hören war, ruft er jeden von uns:"Kommt, folgt mir!" (Mt 4,19) Vielleicht ist die Entscheidung an der Firmvorbereitung teilzunehmen eine erste Antwort der Jugendlichen auf diesen Ruf - egal, wodurch sie zunächst motiviert ist. Hoffentlich nutzen sie die Zeit der Vorbereitung und haben ein offenes Ohr und ein offenes Herz für Gott und sein Wort. Das bekamen sie am Ende des Start-Events dann auch mit auf den Weg: Die gute Nachricht - Gottes Wort für dich!

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