Orgelbauer aus Braunschweig saniert die Orgel der Kirche St. Marien in Schladen
Von Matthias Schulte - Durch verschiedene private Spenden und Zuwendungen der Eckensberger-Stiftung, der Stiftung Zukunftsfonds Asse und des Bonifatiuswerkes konnte die Finanzierung gesichert werden. Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde hat anschließend zugestimmt. Zusammen mit dem Sachverständigen für die Orgeln im Bistum konnten die notwendigen Maßnahmen noch einmal präzisiert werden. Danach erfolgte die Genehmigung des Bistums in Hildesheim zu der Maßnahme. Letztendlich wurde der Vertrag mit dem Orgelbauer aus Braunschweig über die Maßnahmen innerhalb der vorhandenen finanziellen Möglichkeiten unterzeichnet.
An dieser Stelle sei ein besonderer Dank an die privaten Spender, die beiden Stiftungen und das Bonifatiuswerk ausgedrückt. Ohne diese Mittel hätte die Orgel nicht saniert werden können und wäre dann wahrscheinlich irgendwann nicht mehr bespielbar gewesen. Ein Verlust für alle, die dieses einzigartige Instrument aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts hätten nicht mehr hören können.
Am 24. August dieses Jahres beginnen die Maßnahmen. Die Orgel wird komplett auseinandergebaut, die Pfeifen und andere Bestandteile in die Werkstatt des Orgelbauers transportiert, dort gereinigt und aufgearbeitet. Alle Verschleißteile werden erneuert, der Spieltisch aufgearbeitet und die Elektrik auf den aktuellen Stand gebracht. Ein Teil der Arbeiten wird auch in der Kirche stattfinden. Soweit die Maßnahmen in Kurzform, die sich über mehrere Monate erstrecken werden.
Für die Zeit der Orgelsanierung, die auch über die Weihnachtszeit gehen wird, stellt der Orgelbauer eine kleine Ersatzorgel zur Verfügung, so dass weiterhin die Gemeindegesänge in Gottesdiensten mit einer Orgel begleitet werden können. Den Standort in der Kirche werden wir mit dem Orgelbauer abstimmen. Die Orgelempore wird für die Zeit Arbeitsstätte und für Kirchenbesucher gesperrt sein. Aber keine Angst: Wir werden die einzelnen Schritte der Sanierung begleiten und Sie unter anderem auf der Website der Katholischen Kirche Nordharz unter www.katholische-kirche-nordharz.de mit Foto und ggf. Video auf dem Laufenden halten.
Im Projektteam sind wir sehr froh, dass nun die „Formalitäten“ abgeschlossen sind, der Zeitpunkt für den Beginn der Arbeiten steht und gespannt auf den Start der Maßnahmen im August.
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