14. April 2019

Palmsonntag

Noch eine Woche ist es bis Ostern - dem größten Fest der Christen.

Bis es soweit ist, liegt noch die Karwoche vor uns, die mit dem Palmsonntag beginnt. Dieser Tag trägt zugleich den Anfang und das Ende in sich, lenkt den Blick auf Leben und Tod: Jesus zieht in Jerusalem ein und die Menschen jubeln ihm zu. Der Evangelist Markus beschreibt es so: "Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweigen von den Büschen ab und streuten sie auf den Weg. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe!" (Mk 11, 8 - 10). Jesus wird gefeiert wie ein König. Aber sein weiteres Schicksal ist schon besiegelt ist - sein Leiden und Sterben stehen bevor.

Die Gottesdienste am Palmsonntag beginnen häufig vor der Kirche. Die Gläubigen versammeln sich, um das Evangelium vom Einzug nach Jerusalem zu hören und zur Segnung der "Palmzweige". In der Regel nimmt man bei uns Buchsbaum und Palmkätzchen. Nach der Segnung der Zweige ziehen die Mitfeiernden in einer Palmprozession in die Kirche - manchmal ist sogar ein lebender Esel dabei. In der Messe wird erstmals in der Karwoche die Botschaft vom nahenden Leiden und Sterben Jesu verkündet. Der Palmsonntag zeigt, wie untrennbar Anfang und Ende, Leben und Tod miteinander verbunden sind.

Nach der Messe werden die geweihten Palmzweige mit nach Hause genommen. Viele stecken sie hinter ein Kreuz oder befestigen sie über der Tür - sie sollen zum Segen für alle Bewohner und Gäste werden.

Zusammengestellt von Marco Koch


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