28. März 2021

Palmsonntag

Noch eine Woche ist es bis Ostern - dem größten Fest der Christen.
Bis es soweit ist, liegt noch die Karwoche vor uns, die mit dem Palmsonntag beginnt. Dieser Tag trägt zugleich den Anfang und das Ende in sich, lenkt den Blick auf Leben und Tod: Jesus zieht in Jerusalem ein und die Menschen empfangen ihn wie einen König. Der Evangelist Markus beschreibt es so: "Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweigen von den Büschen ab und streuten sie auf den Weg. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe!" (Mk 11, 8 - 10). Wörtlich übersetzt heißt Hosanna "Hilf doch!", ist also ein Flehruf an einen König oder an Gott, der schon im Psalm 118 (Ps 118,25) auftaucht. In der jüdischen und in der christlichen Liturgie hat der Flehruf sich in einen Jubelruf gewandelt. In den Gottesdiensten am Palmsonntag steht das Evangelium vom Einzug Jesu nach Jerusalem am Beginn der Liturgie. Es werden "Palmzweige" gesegnet - dafür nimmt man bei uns meistens Buchsbaum und Palmkätzchen - die dann mit nach Hause genommen werden. Viele Menschen stecken sie dort hinter ein Kreuz oder befestigen sie über der Tür - sie sollen zum Segen für alle Bewohner und Gäste werden. Weitere Gedanken zum Palmsonntag finden sie im Wort zum Sonntag von Pastor Ulrich Schmalstieg und im Podcast mittenmang. Zusammengestellt von Marco Koch

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Bis es soweit ist, liegt noch die Karwoche vor uns, die mit dem Palmsonntag beginnt. Dieser Tag trägt zugleich den Anfang und das Ende in sich, lenkt den Blick auf Leben und Tod: Jesus zieht in Jerusalem ein und die Menschen empfangen ihn wie einen König. Der Evangelist Markus beschreibt es so: "Und viele breiteten ihre Kleider auf der Straße aus; andere rissen auf den Feldern Zweigen von den Büschen ab und streuten sie auf den Weg. Die Leute, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gesegnet sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt. Hosanna in der Höhe!" (Mk 11, 8 - 10). Wörtlich übersetzt heißt Hosanna "Hilf doch!", ist also ein Flehruf an einen König oder an Gott, der schon im Psalm 118 (Ps 118,25) auftaucht. In der jüdischen und in der christlichen Liturgie hat der Flehruf sich in einen Jubelruf gewandelt. In den Gottesdiensten am Palmsonntag steht das Evangelium vom Einzug Jesu nach Jerusalem am Beginn der Liturgie. Es werden "Palmzweige" gesegnet - dafür nimmt man bei uns meistens Buchsbaum und Palmkätzchen - die dann mit nach Hause genommen werden. Viele Menschen stecken sie dort hinter ein Kreuz oder befestigen sie über der Tür - sie sollen zum Segen für alle Bewohner und Gäste werden. Weitere Gedanken zum Palmsonntag finden sie im Wort zum Sonntag von Pastor Ulrich Schmalstieg und im Podcast mittenmang. Zusammengestellt von Marco Koch

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