24. Februar 2022

Pax - Frieden

hat sich von einem weiteren Ort auf unserer Welt verabschiedet.

Von Marco Koch - Wie viele Kriege und Konflikte aktuell auf unserer Erde ausgefochten werden, lässt sich kaum sagen. Nun ist ein weiterer dazu gekommen - und er kommt uns nahe! Nahe, weil er mit der Ukraine ein Land betrifft, das nicht weit von uns entfernt ist. Nahe aber auch, weil hier bei uns Menschen leben, die ihre Wurzeln in der Ukraine und in Russland haben.

Schon vor einigen Tagen hat Papst Franziskus dazu aufgerufen, den Aschermittwoch zu einem Tag des Fastens und Betens für den Frieden zu machen: „Nun möchte ich alle ansprechen, Glaubende und Nichtglaubende. Jesus hat uns gelehrt, dass man auf die teuflischen Einflüsterungen und die teuflische Sinnlosigkeit der Gewalt mit den Waffen Gottes antwortet: mit Gebet und Fasten. Ich lade alle dazu ein, am kommenden 2. März, Aschermittwoch, einen Tag des Fastens für den Frieden abzuhalten.“

Wenn Sie mögen, laden wir Sie aber auch schon jetzt ein, für den Frieden zu beten - allein, in der Familie oder vielleicht auch in kleinen Gebetsgemeinschaften. Das ökumenische Gebet für den Frieden, das in diesem Jahr von Schwester Mary Grace Sawe aus Kenia formuliert wurde, ist eine Möglichkeit, Gott Ihren Wunsch nach Frieden ans Herz zu legen.

Ökumenisches Gebet für den Frieden

Gütiger Gott, wir sehnen uns danach,
miteinander in Frieden zu leben.

Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit
überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Unterschiede in Sprache,
Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Menschen gegen Menschen
ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.

Schenke uns mutige Frauen und Männer,
die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.

Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.

In welcher Sprache wir dich auch als
"Fürst des Friedens" bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.

Amen.

Die Autorin

Schwester Mary Grace Sawe wurde 1974 in Kenia geboren. Die Missionsschwester vom Kostbaren Blut kam 2010 als ausgebildete Krankenschwester nach Deutschland. Ihre Arbeit lehrte sie unter anderem, wie wichtig Zuhören ist – vor allem bei kranken und gebrechlichen Menschen. Seit 2016 arbeitet sie als Seelsorgerin in einer deutschen Gemeinde und beginnt in diesem Jahr einen Dienst in der Krankenhausseelsorge. Mit Blick auf ihre Heimat hofft sie auf friedliche Präsidentenwahlen im Sommer 2022. Quelle: https://www.oekumenisches-friedensgebet.de/

Foto: Peter Weidemann | pfarrbriefservice.de


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Godehardjahr

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hat sich von einem weiteren Ort auf unserer Welt verabschiedet.

Von Marco Koch - Wie viele Kriege und Konflikte aktuell auf unserer Erde ausgefochten werden, lässt sich kaum sagen. Nun ist ein weiterer dazu gekommen - und er kommt uns nahe! Nahe, weil er mit der Ukraine ein Land betrifft, das nicht weit von uns entfernt ist. Nahe aber auch, weil hier bei uns Menschen leben, die ihre Wurzeln in der Ukraine und in Russland haben.

Schon vor einigen Tagen hat Papst Franziskus dazu aufgerufen, den Aschermittwoch zu einem Tag des Fastens und Betens für den Frieden zu machen: „Nun möchte ich alle ansprechen, Glaubende und Nichtglaubende. Jesus hat uns gelehrt, dass man auf die teuflischen Einflüsterungen und die teuflische Sinnlosigkeit der Gewalt mit den Waffen Gottes antwortet: mit Gebet und Fasten. Ich lade alle dazu ein, am kommenden 2. März, Aschermittwoch, einen Tag des Fastens für den Frieden abzuhalten.“

Wenn Sie mögen, laden wir Sie aber auch schon jetzt ein, für den Frieden zu beten - allein, in der Familie oder vielleicht auch in kleinen Gebetsgemeinschaften. Das ökumenische Gebet für den Frieden, das in diesem Jahr von Schwester Mary Grace Sawe aus Kenia formuliert wurde, ist eine Möglichkeit, Gott Ihren Wunsch nach Frieden ans Herz zu legen.

Ökumenisches Gebet für den Frieden

Gütiger Gott, wir sehnen uns danach,
miteinander in Frieden zu leben.

Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit
überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Unterschiede in Sprache,
Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Menschen gegen Menschen
ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.

Schenke uns mutige Frauen und Männer,
die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.

Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.

In welcher Sprache wir dich auch als
"Fürst des Friedens" bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.

Amen.

Die Autorin

Schwester Mary Grace Sawe wurde 1974 in Kenia geboren. Die Missionsschwester vom Kostbaren Blut kam 2010 als ausgebildete Krankenschwester nach Deutschland. Ihre Arbeit lehrte sie unter anderem, wie wichtig Zuhören ist – vor allem bei kranken und gebrechlichen Menschen. Seit 2016 arbeitet sie als Seelsorgerin in einer deutschen Gemeinde und beginnt in diesem Jahr einen Dienst in der Krankenhausseelsorge. Mit Blick auf ihre Heimat hofft sie auf friedliche Präsidentenwahlen im Sommer 2022. Quelle: https://www.oekumenisches-friedensgebet.de/

Foto: Peter Weidemann | pfarrbriefservice.de


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