15. September 2026

Salben berührt

Am 5. Sonntag im August wurde in einem zentralen Sonntagsgottesdienst das Sakrament der Krankensalbung gespendet.

Von Barbara Schwinum - Pastor Schmalstieg hatte wohl die Idee, das Sakrament der Krankensalbung in den Mittelpunkt des zentralen Gottesdienstes zu stellen. Da ich häufig gesundheitliche Probleme habe, dachte ich mir, ich könne eine geistige Stärkung sehr gut gebrauchen, um meinen weiteren Alltagsweg besser und zuversichtlicher zu bestehen. So hatte ich mich, ebenso wie eine Freundin, zu diesen Gottesdienst angemeldet.Dreißig andere Personen aus der Katholischen Kirche Nordharz hatten das gleiche Bedürfnis und so fanden wir uns zum feierlichen Sonntagsgottesdienst in der St.-Benno-Kirche in Goslar-Jürgenohl ein.

Jeweils zwei Personen saßen an den Rändern der Bankreihen, sodass die vier Priester - Pfarrer Mogge, Pastor Schmalstieg, Pater Jacob und Father Anthony - gut zu den einzelnen Menschen hin gehen konnten, um jedem einzelnen dieses Sakrament der Stärkung und des Trostes zu spenden. Neben den gesprochenen Gebeten, den gesungenen Liedern, Schriftlesung und Ansprache, war es für mich besonders bewegend, als Pastor Schmalstieg zu mir an die Bank kam, mich mit Namen ansprach, mir die Hand auf den Kopf legte, als Zeichen des Schutzes und Segens Gottes und mir die Stirn und die Handinnenfläche salbte. Besonders das Salben der Handinnenfläche berührte mich sehr, so als würde mir damit die Heilkraft des Heiligen Geistes direkt übertragen. Ich fühlte mich gestärkt, ermutigt, zuversichtlich und ging am Ende des Gottesdienstes, nach dem alle auch noch die Hl. Kommunion empfangen konnten, mit leichterem und fröhlicherem Herzen zum Kirchenportal. Dort sprach mich eine Dame an, die meinte: „So einen Gottesdienst mit der Spendung der Krankensalbung sollten wir hier jedes Jahr einmal haben.“ Ob unsere Priester, die alle Gottesdienstbesucher am Ausgang mit einem Handschlag verabschiedeten, diesen Wunsch wohl vernommen haben? Man wird es sehen im nächsten Jahr.


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Von Barbara Schwinum - Pastor Schmalstieg hatte wohl die Idee, das Sakrament der Krankensalbung in den Mittelpunkt des zentralen Gottesdienstes zu stellen. Da ich häufig gesundheitliche Probleme habe, dachte ich mir, ich könne eine geistige Stärkung sehr gut gebrauchen, um meinen weiteren Alltagsweg besser und zuversichtlicher zu bestehen. So hatte ich mich, ebenso wie eine Freundin, zu diesen Gottesdienst angemeldet.Dreißig andere Personen aus der Katholischen Kirche Nordharz hatten das gleiche Bedürfnis und so fanden wir uns zum feierlichen Sonntagsgottesdienst in der St.-Benno-Kirche in Goslar-Jürgenohl ein.

Jeweils zwei Personen saßen an den Rändern der Bankreihen, sodass die vier Priester - Pfarrer Mogge, Pastor Schmalstieg, Pater Jacob und Father Anthony - gut zu den einzelnen Menschen hin gehen konnten, um jedem einzelnen dieses Sakrament der Stärkung und des Trostes zu spenden. Neben den gesprochenen Gebeten, den gesungenen Liedern, Schriftlesung und Ansprache, war es für mich besonders bewegend, als Pastor Schmalstieg zu mir an die Bank kam, mich mit Namen ansprach, mir die Hand auf den Kopf legte, als Zeichen des Schutzes und Segens Gottes und mir die Stirn und die Handinnenfläche salbte. Besonders das Salben der Handinnenfläche berührte mich sehr, so als würde mir damit die Heilkraft des Heiligen Geistes direkt übertragen. Ich fühlte mich gestärkt, ermutigt, zuversichtlich und ging am Ende des Gottesdienstes, nach dem alle auch noch die Hl. Kommunion empfangen konnten, mit leichterem und fröhlicherem Herzen zum Kirchenportal. Dort sprach mich eine Dame an, die meinte: „So einen Gottesdienst mit der Spendung der Krankensalbung sollten wir hier jedes Jahr einmal haben.“ Ob unsere Priester, die alle Gottesdienstbesucher am Ausgang mit einem Handschlag verabschiedeten, diesen Wunsch wohl vernommen haben? Man wird es sehen im nächsten Jahr.


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