31. August 2026

Schraube locker!?

Genthin war in diesem Sommer das Ziel von "Motorrad + Pilgern".

Von Marco Koch - Am Sonntagmittag ging - zeitweilig - gar nichts mehr. Zumindest bei meinem Motorrad. Glücklicherweise hatten wir gerade getankt und gegenüber gab es ein Restaurant. Da wir nichts fest gebucht hatten, konnten wir dort also etwas essen, während ich auf die Pannenhilfe wartete - und zurückblicken auf eine tolle Pilgertour:

Nach dem Reisesegen hatten wir - sieben Personen auf sechs Motorrädern - uns am Samstagmorgen von der St.-Marien-Kirche in Schladen auf den Weg gemacht. Nach kurvigen Kilometern durch den Elm erreichten wir den Kaiserdom in Königslutter. Der geistliche Impuls dort - wie auch die folgenden - richtete den Blick auf Franziskus von Assisi, seinen Sonnengesang und sein Verständnis der Schöpfung. Dann ging es weiter nach Haldensleben, wo wir einige Probleme hatten, das gebuchte Restaurant anzusteuern: Die gesamte Innenstadt war wegen eines Stadtfestes gesperrt. Ein freundlicher Security-Mitarbeiter ließ und letztlich aber doch passieren und wir konnten uns für die weitere Fahrt stärken.

Zwar wurden die Kurven auf den nächsten Kilometern weniger, aber das tat dem Fahrspaß keinen Abbruch. Nächster Haltepunkt war Tangermünde. Bei Sonnenschein und einem lauen Lüftchen konnten wir am Hafen einen Kaffee oder ein Kaltgetränk genießen. Nun war es nicht mehr weit bis Genthin, aber das Kloster Jerichow ließen wir uns nicht entgehen. Ein riesiger, bunter Pflanztopf war genau der richtige Platz für einen weiteren geistlichen Gedankenanstoß zum Thema Schöpfung. Es folgten noch ein paar Kilometer bis zum Hotel, in dem wir uns aufgrund der großen Freundlichkeit des Personals, des leckeren Essens und der Getränkeauswahl sehr gut aufgehoben fühlten. 

Ein Reisesegen - inspiriert von Franziskus' Sonnengesang - war der geistliche Start in den Sonntag. Über Schönebeck ging es weiter Richtung Halberstadt, teilweise über sehr rumpelige Strecken. Das war es dann wohl, was meinem Motorrad nicht gut getan hatte: Nach dem Tanken sagte die Maschine keinen Mucks mehr. Die Kontrollleuchte für die Batterie leuchtete schwach bis gar nicht mehr. Es folgte der Anruf bei der Pannenhilfe. Dort hieß es: ca. eine Stunde Wartezeit. Da es sowieso gerade Mittagszeit war, passte das Essen gut ins Programm. Nach weniger als der angekündigten Stunde war der Pannenhelfer da und es kam, was kommen musste: Beim Versuch, das Motorrad zu starten, sprang die Maschine an. Trotzdem machten wir uns auf die Suche; irgendetwas musste ja gewesen sein. Es stellte sich heraus: eine kleine Schraube war locker und dadurch konnte der Strom von der Batterie nicht fließen. 

Nach dem Mittagessen konnten wir beruhigt die letzten Kilometer zurück nach Schladen machen. Dort endetet die Motorrad-Pilgertour im Eiscafé - natürlich nicht ohne noch ein bisschen Benzin zu reden und Überlegungen für die Touren im nächsten Jahr anzustellen. Und auch für 2028 haben wir schon einmal rumgesponnen: Wie wäre es mit einer Tour nach Assisi?


IKW_2026

Stadt - Land - Gott

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Schutzkonzept

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Nach dem Reisesegen hatten wir - sieben Personen auf sechs Motorrädern - uns am Samstagmorgen von der St.-Marien-Kirche in Schladen auf den Weg gemacht. Nach kurvigen Kilometern durch den Elm erreichten wir den Kaiserdom in Königslutter. Der geistliche Impuls dort - wie auch die folgenden - richtete den Blick auf Franziskus von Assisi, seinen Sonnengesang und sein Verständnis der Schöpfung. Dann ging es weiter nach Haldensleben, wo wir einige Probleme hatten, das gebuchte Restaurant anzusteuern: Die gesamte Innenstadt war wegen eines Stadtfestes gesperrt. Ein freundlicher Security-Mitarbeiter ließ und letztlich aber doch passieren und wir konnten uns für die weitere Fahrt stärken.

Zwar wurden die Kurven auf den nächsten Kilometern weniger, aber das tat dem Fahrspaß keinen Abbruch. Nächster Haltepunkt war Tangermünde. Bei Sonnenschein und einem lauen Lüftchen konnten wir am Hafen einen Kaffee oder ein Kaltgetränk genießen. Nun war es nicht mehr weit bis Genthin, aber das Kloster Jerichow ließen wir uns nicht entgehen. Ein riesiger, bunter Pflanztopf war genau der richtige Platz für einen weiteren geistlichen Gedankenanstoß zum Thema Schöpfung. Es folgten noch ein paar Kilometer bis zum Hotel, in dem wir uns aufgrund der großen Freundlichkeit des Personals, des leckeren Essens und der Getränkeauswahl sehr gut aufgehoben fühlten. 

Ein Reisesegen - inspiriert von Franziskus' Sonnengesang - war der geistliche Start in den Sonntag. Über Schönebeck ging es weiter Richtung Halberstadt, teilweise über sehr rumpelige Strecken. Das war es dann wohl, was meinem Motorrad nicht gut getan hatte: Nach dem Tanken sagte die Maschine keinen Mucks mehr. Die Kontrollleuchte für die Batterie leuchtete schwach bis gar nicht mehr. Es folgte der Anruf bei der Pannenhilfe. Dort hieß es: ca. eine Stunde Wartezeit. Da es sowieso gerade Mittagszeit war, passte das Essen gut ins Programm. Nach weniger als der angekündigten Stunde war der Pannenhelfer da und es kam, was kommen musste: Beim Versuch, das Motorrad zu starten, sprang die Maschine an. Trotzdem machten wir uns auf die Suche; irgendetwas musste ja gewesen sein. Es stellte sich heraus: eine kleine Schraube war locker und dadurch konnte der Strom von der Batterie nicht fließen. 

Nach dem Mittagessen konnten wir beruhigt die letzten Kilometer zurück nach Schladen machen. Dort endetet die Motorrad-Pilgertour im Eiscafé - natürlich nicht ohne noch ein bisschen Benzin zu reden und Überlegungen für die Touren im nächsten Jahr anzustellen. Und auch für 2028 haben wir schon einmal rumgesponnen: Wie wäre es mit einer Tour nach Assisi?


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