23. November 2022

Stärken, Schwächen, Baustellen und Konflikte in der Pfarrei

Einführungsabend zur Visitation 2023 in der Pfarrei St. Jakobus der Ältere

Von Marco Koch - Zum zweiten Mal war Frau Dr. Carmen Diller gestern Abend zu Gast in der Katholischen Kirche Nordharz. Nachdem Anfang November in der Pfarrgemeinde St. Mariä Verkündigung ein Einführungsabend zur neuen Art der bischöflichen Visitation stattgefunden hatte, besuchte sie gestern die Pfarrei St. Jakobus der Ältere. Hintergrund ist, dass Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger von März bis Juni kommenden Jahres die Gemeinden im Dekanat Goslar-Salzgitter visitieren wird. Kirchenrechtlich ist vorgesehen, dass der Bischof oder ein Vertreter die Pfarreien im Bistum alle fünf Jahre besucht.

Zum Einführungsabend im Pfarrheim St. Benno waren knapp 30 Personen aus St. Jakobi, St. Benno und St. Konrad gekommen. Dabei war auch Jürgen Selke-Witzel, der als Dekanatsreferent für die ordnungsgemäße Durchführung der Visitation sorgt. Neben der Information stand der Austausch im Mittelpunkt: Welche Erfahrungen gibt es mit bisherigen Visitationen? Welche Wünsche ergeben sich daraus für die anstehende Visitation? Wo sehen Sie Stärken, Schwächen, Baustellen oder Konflikte in Ihrer Pfarrei oder Ihrem Kirchort? Die gesammelten Ergebnisse dieser Fragen sind ein erster Teil für den Vorbericht, den die Pfarrei im Vorfeld der Visitation an den Bischof senden muss. Der zweite Teil des Berichts besteht dann aus der Beantwortung von vier Fragen:

  1. Wie verkünden wir glaubwürdig und mit Freude das Evangelium?
  2. Wo sind wir attraktiv (und stolz auf uns)?
  3. Wo sind wir bei den Armen?
  4. Welches sind die fünf zentralen Themen der Pfarrei?

Die Antworten darauf sollen im Vorfeld auf breiter Basis diskutiert werden, um ein realistisches Bild der Pfarrei zu zeichnen. Damit das nicht in Vergessenheit gerät, übergab Frau Dr. Diller eine entsprechende Dokumentenmappe an Pfarrer Thomas Mogge. Ein weiteres Exemplar wurde den Vor-Ort-Teams und dem Kirchenvorstand ausgehändigt.

Insgesamt wusste Frau Dr. Diller an diesem Einführungsabend davon zu überzeugen, dass die Zeiten, in denen Visitationen folgenlos blieben, vorbei seien. Dafür würde Bischof Heiner mit seinem neuen Visitationskonzept sorgen, mit dem die Gemeinden vor Ort ermutigt und bestärkt werden sollen. Perspektivisch ist geplant, die Überlegungen, an welchen Themen die Pfarreien weiterarbeiten möchten, den Visitationsberichten der visitierenden Bischöfe beizuheften, um dann bei der nächsten Visitation schauen zu können, was aus den angegangenen Themen geworden ist. Uns würde es freuen, denn einer der größten Kritikpunkte an die Bischofsbesuche in der Vergangenheit war, dass sie viel Arbeit gemacht haben, aber wenig nachhaltig waren.


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Zum Einführungsabend im Pfarrheim St. Benno waren knapp 30 Personen aus St. Jakobi, St. Benno und St. Konrad gekommen. Dabei war auch Jürgen Selke-Witzel, der als Dekanatsreferent für die ordnungsgemäße Durchführung der Visitation sorgt. Neben der Information stand der Austausch im Mittelpunkt: Welche Erfahrungen gibt es mit bisherigen Visitationen? Welche Wünsche ergeben sich daraus für die anstehende Visitation? Wo sehen Sie Stärken, Schwächen, Baustellen oder Konflikte in Ihrer Pfarrei oder Ihrem Kirchort? Die gesammelten Ergebnisse dieser Fragen sind ein erster Teil für den Vorbericht, den die Pfarrei im Vorfeld der Visitation an den Bischof senden muss. Der zweite Teil des Berichts besteht dann aus der Beantwortung von vier Fragen:

  1. Wie verkünden wir glaubwürdig und mit Freude das Evangelium?
  2. Wo sind wir attraktiv (und stolz auf uns)?
  3. Wo sind wir bei den Armen?
  4. Welches sind die fünf zentralen Themen der Pfarrei?

Die Antworten darauf sollen im Vorfeld auf breiter Basis diskutiert werden, um ein realistisches Bild der Pfarrei zu zeichnen. Damit das nicht in Vergessenheit gerät, übergab Frau Dr. Diller eine entsprechende Dokumentenmappe an Pfarrer Thomas Mogge. Ein weiteres Exemplar wurde den Vor-Ort-Teams und dem Kirchenvorstand ausgehändigt.

Insgesamt wusste Frau Dr. Diller an diesem Einführungsabend davon zu überzeugen, dass die Zeiten, in denen Visitationen folgenlos blieben, vorbei seien. Dafür würde Bischof Heiner mit seinem neuen Visitationskonzept sorgen, mit dem die Gemeinden vor Ort ermutigt und bestärkt werden sollen. Perspektivisch ist geplant, die Überlegungen, an welchen Themen die Pfarreien weiterarbeiten möchten, den Visitationsberichten der visitierenden Bischöfe beizuheften, um dann bei der nächsten Visitation schauen zu können, was aus den angegangenen Themen geworden ist. Uns würde es freuen, denn einer der größten Kritikpunkte an die Bischofsbesuche in der Vergangenheit war, dass sie viel Arbeit gemacht haben, aber wenig nachhaltig waren.


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