13. Juni 2020

Suchen und Finden

Um die Nadel im Heuhaufen geht es Diakon Norbert Fernkorn in seinem "Wort zum Sonntag" nicht, ums Verlieren und Finden schon.
Meine Oma war eine sehr tatkräftige und bodenständige Frau. Sie hat ihren Glauben im Alltag gelebt, manchmal auch mit einem witzigen Spruch und einem Schmunzeln. So zum Beispiel, wenn sie mal wieder etwas verlegt oder verloren hatte. Und das passiert ja bekanntlich immer genau dann, wenn es gerade nicht passt oder wenn man es eilig hat. Dann kam von Oma manchmal folgender Spruch: "Sankt Antoni sei gepriesen, Schutzpatron der Schlamperliesen". Antonius von Padua ist der Patron der "Schlamper" und heute wird in vielen Teilen der Welt sein Gedenktag gefeiert. Und die Erfahrung zeigt, dass die Findungsrate des Hl. Antonius sehr hoch liegt. In der heutigen Zeit mit Corona scheinen viele Menschen etwas verloren zu haben. Viele verlieren ihre Geduld angesichts der Corona-Beschränkungen. Viele haben das Vertrauen verloren, dass die Entscheidungen und Maßnahmen die richtigen sind. Sie wissen nicht mehr, wem und was sie überhaupt noch glauben können. Vielen sind die sozialen Kontakte zu Freunden und Verwandten verloren gegangen. Manch einer verliert die gegenseitige Rücksichtnahme und macht anderen damit das Leben schwer. Vielleicht haben einige auch ihre Richtung für das eigene Leben verloren. Wo will ich eigentlich hin? Was ist das Ziel, das meinem Leben einen Sinn gibt? Ich weiß, dass aber auch viele Menschen gerade durch die vom Virus erzwungene Pause, durch die Ruhe, neue Möglichkeiten gefunden haben, neue Möglichkeiten, mit anderen in Kontakt zu treten, neue Möglichkeiten, anderen zu helfen, neue Möglichkeiten, für andere da zu sein, neue Möglichkeiten, kreativ zu werden und zu erkennen, was im Leben wirklich wichtig ist. Gönnen Sie sich einen Augenblick der Ruhe, halten Sie inne! Machen Sie sich auf die Suche. Sie werden erstaunt sein, was und wen Sie finden!

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Stadt - Land - Gott

Schutzkonzept

Godehardjahr

Soziale Netzwerke

13. Juni 2020

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Um die Nadel im Heuhaufen geht es Diakon Norbert Fernkorn in seinem "Wort zum Sonntag" nicht, ums Verlieren und Finden schon.
Meine Oma war eine sehr tatkräftige und bodenständige Frau. Sie hat ihren Glauben im Alltag gelebt, manchmal auch mit einem witzigen Spruch und einem Schmunzeln. So zum Beispiel, wenn sie mal wieder etwas verlegt oder verloren hatte. Und das passiert ja bekanntlich immer genau dann, wenn es gerade nicht passt oder wenn man es eilig hat. Dann kam von Oma manchmal folgender Spruch: "Sankt Antoni sei gepriesen, Schutzpatron der Schlamperliesen". Antonius von Padua ist der Patron der "Schlamper" und heute wird in vielen Teilen der Welt sein Gedenktag gefeiert. Und die Erfahrung zeigt, dass die Findungsrate des Hl. Antonius sehr hoch liegt. In der heutigen Zeit mit Corona scheinen viele Menschen etwas verloren zu haben. Viele verlieren ihre Geduld angesichts der Corona-Beschränkungen. Viele haben das Vertrauen verloren, dass die Entscheidungen und Maßnahmen die richtigen sind. Sie wissen nicht mehr, wem und was sie überhaupt noch glauben können. Vielen sind die sozialen Kontakte zu Freunden und Verwandten verloren gegangen. Manch einer verliert die gegenseitige Rücksichtnahme und macht anderen damit das Leben schwer. Vielleicht haben einige auch ihre Richtung für das eigene Leben verloren. Wo will ich eigentlich hin? Was ist das Ziel, das meinem Leben einen Sinn gibt? Ich weiß, dass aber auch viele Menschen gerade durch die vom Virus erzwungene Pause, durch die Ruhe, neue Möglichkeiten gefunden haben, neue Möglichkeiten, mit anderen in Kontakt zu treten, neue Möglichkeiten, anderen zu helfen, neue Möglichkeiten, für andere da zu sein, neue Möglichkeiten, kreativ zu werden und zu erkennen, was im Leben wirklich wichtig ist. Gönnen Sie sich einen Augenblick der Ruhe, halten Sie inne! Machen Sie sich auf die Suche. Sie werden erstaunt sein, was und wen Sie finden!

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